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Arthrose Wirbelsäule

Genetik, Gen-Tests, Hormonanalysen: Biomedizin für Hüfte und Rücken bei entsprechender erblicher Veranlagung möglichst schon rechtzeitig...

Eine Arthrose von Hüfte, Iliosakralgelenk und unterem Rücken beginnt meist wenig spektakulär. Tief sitzende Kreuzschmerzen nachts, morgens, beim längeren Sitzen, nach der Gartenarbeit oder nach dem Sport, vor allem auch in der kalten Jahreszeit oder bei nasskaltem Wetter können über die Hüften bis in die Oberschenkel ausstrahlen. Sie klingen mit einem Schmerzmittel und milder Wärme nach ein paar Tagen meist wieder ab.

Was aber, wenn die Schmerzen immer häufiger, länger anhaltend und intensiver auftreten, vielleicht sogar zunehmend den Nachtschlaf rauben? Vielleicht Rheuma oder aktivierte Arthrose (Osteoarthritis)?

Arthrosen der Wirbelsäule, der Kreuzdarmbein- und Hüftgelenke kommen sehr häufig in Kombinationen vor und sind eben nicht immer allein nur durch den aufrechten Gang des Menschen, durch zu viel körperliche Arbeit oder durch zu wenig Bodybuilding verursacht. Auch Yoga und Superfood können die verschiedenen Arten der Arthrosen von Rücken und Hüfte nicht wirklich garantiert verhindern oder wenigstens aufhalten.

Arthrosen der Hüfte und des unteren Rückens treten übrigens bei Mensch und Tier gleichermaßen auf. Alterungsvorgänge spielen eine Rolle; eine noch größere aber die Gene, die biologischen, immunologischen und hormonellen Grundlagen der Alterung, also die DNS / DNA - und auch die epigenetisch beeinflussbaren Informationsmoleküle.

Wenn trotz immer häufigerer und stärkerer Probleme nicht weiter genauer und tiefgreifender nachgeschaut wird, können die arthrotischen Prozesse voranschreiten bis Arthrose irgendwann dann schließlich sogar auch im Röntgenbild auffällig wird. Diese dann sichtbaren Veränderungen können aber nicht mehr rückgängig gemacht werden. Sie sind dann irreversibel, nicht mehr reversibel. Das weitere Voranschreiten dieser arthrotischen Zerstörungen ist ab einem bestimmten Stadium - wenn überhaupt -  noch zu bremsen. 

Schmerzen und Einschränkungen werden individuell sehr unterschiedlich toleriert. Sie sind keine verlässlichen Arthrose-Symptome. Schmerzmittel und Übungen meist kaum bis garnicht befriedigend. Die Gehfähigkeit kann durch die verschiedenen Arthrosen-Typen von Rücken, Hüfte und Knie - oft schubweise - zunehmend schmerzhafter werden.

Die Arthrose des Hüftgelenkes, des Iliosakral- oder Kreuzdarmbeingelenkes, der Wirbelgelenke der Lendenwirbel, die Degeneration der Bandscheiben mit Instabilitäten, Gleitwirbelbildungen, Rückenmarkskanal-/ Spinalkanalstenosen treten häufig in verwirrend komplexen Kombinationen auf. Entsprechend komplex fallen die subtile Analyse, Diagnostik und natürlich auch die eventuell noch vorhandenen Therapieoptionen durch den Spezialisten oder die Spezialistin aus. Schmerzmittel - oder gar das synthetisch hergestellte Kortison-Hormon der Nebennierenrinde- verhindern das Fortschreiten der Arthrose nicht wirklich - ebensowenig wie Wärme, Massagen und Gymnastik. Die Dämpfung der Arthrose-Symptome können nicht immer der Weisheit letzter Schluss bildend sein.

Bei fortschreitenden, progredienten Einschränkungen des Gehens, des Sitzens und bei gestörtem Nachtschlaf sollte nicht passiv abgewartet werden. Eine Gelenkeinsteifung durch Arthrose oder eine Gangbildunsicherheit durch arthrotische Spinalkanalstenose ist deutlich schwerer zu behandeln als die frühen arthrotischen Veränderungen. Durch Kernspin Magnetresonanztomografie MRT, Computertomografie CT kann eine Arthrose-Aktivität noch vor den späteren Veränderungen auf Röntgenbildaufnahmen erkannt werden.

Fortschritte der Genforschung Genetik, der Hormonkunde Endokrinologie, der orthopädischen und rheumatologischen bildgesteuerten Interventionsmedizin lassen heute sehr frühe exakte Diagnosen stellen. Und zunehmend kommen dann eben doch auch noch maßgeschneidert personalisierte Therapien zur Anwendung.

Das Zeitfenster für solche biomedizinischen Therapieoptionen steht aber leider nicht sehr lange offen, und zum Durchstieg bereit. in der dann klassischen orthopädischen und neurochirurgischen Chirurgie an Hüfte und Rücken werden die Eingriffe bei rechtzeitigem Einsatz zwar immer weniger invasiv, so dass die grossen OPs wie Hüfttotalendoprothese TEP und Lendenwirbelversteifung Spondylodese hoffentlich immer seltener erforderlich werden.

Die wirklich neuen diagnostischen und entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten werden aber voererst nur über entsprechend erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten zugänglich bleiben. Sie sind oft noch keine regulären Kassenleistungen und sollten im gegebenen Falle natürlich auch entsprechend kritisch und gezielt nur zusammen mit den Betroffenen gründlich abgewogen und auch erst dann durchgeführt werden.

Gentests, Hormonanalysen, weitere Laboranalysen und Schnittbildgebung MRT und CT, bildgesteuert gezielte biointerventionelle Therapien verheissen hier für die Zukunft aber auch bei Arthrose einige epochale positive Entwicklungen - um, auch ohne unterm Messer gelegen zu sein - in dieser aktuell wieder sehr unsicher werdenden Zeit des globalen und innergesellschaftlichen Umbruchs weiter schmerzfrei sicher aufrecht unterwegs bleiben zu können.

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.