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Arthrose Wirbelsäule

Wer legt sich bei einer Arthrose der Wirbelsäule und Hüfte schon gerne unters Messer: Gentests, Hormonanalysen und integrativ interventionelle Biomedizin für Hüfte und Rücken möglichst rechtzeitig nutzen. Die Arthrose von Hüfte und tiefem Rücken beginnt meist wenig spektakuär. Tief sitzende Kreuzschmerzen bei nasskaltem Wetter, nach der Gartenarbeit oder nach dem Sport können über die Hüften bis in die Oberschenkel ausstrahlen und klingen mit einem Schmerzmittel und milder Wärme nach ein paar Tagen meist wieder ab. Glücklich, wer nicht am PC oder im PKW oder im Meeting für Stunden ruhig stillsitzen muss - oder sich einen guten Masseur oder Osteopathen leisten kann! Bewegung und Dehnübungen bessern ebenfalls. Was aber, wenn die Schmerzen immer häufiger, länger anhaltend und intensiver auftreten, vielleicht sogar zunehmend den Nachtschlaf rauben? Vielleicht doch die Bandscheibe oder das Kreuzbein, Rheuma oder eben eine zunehmend aktivierte Arthrose (Osteoarthritis)?

Arthrosen der Wirbelsäule, der Kreuzdarmbein- und Hüftgelenke kommen sehr häufig in Kombinationen vor und sind eben nicht immer allein nur durch den aufrechten Gang des Menschen, durch zu viel körperliche Arbeit oder durch zu wenig Bodybuilding verursacht. Auch Yoga und Superfood können die verschiedenen Arten der Arthrosen von Rücken und Hüfte - aber auch von Knie, Zehen, Finger und Nacken/Schulter nicht immer wirklich garantiert verhindern.

Arthrosen der Hüfte und des Rückens treten bei Mensch und Tier gleichermaßen auf. Alterungsvorgänge spielen eine Rolle. Eine noch größere aber die biologischen Grundlagen der Alterung, also die Gene, die DNA, die epigenetisch beeinflussbaren Informationsmoleküle wie z.B. die Hormone und eine Vielzahl chemischer und physikalischer Einflüsse darauf.

Wenn also trotz immer häufigerer und stärkerer Probleme nicht weiter genauer und tiefgreifender nachgeschaut wird, können die tiefen arthrotischen Aktivierungen voranschreiten und irgendwann dann auch im Röntgenbild auffällig werden. Die sichtbaren Veränderungen können aber nicht mehr rückgängig gemacht werden. Sie sind dann irreversibel, d.h. nicht mehr reversibel. Und das weitere Voranschreiten dieser arthrotischen Knochenveränderungen ist ab einem bestimmten Stadium - wenn überhaupt - ebenfalls kaum noch zu verhindern. Die Schmerzen und Einschränkungen werden individuell sehr unterschiedlich toleriert. Schmerzmittel und Übungen helfen oft nicht mehr wirklich befriedigend. Und die persönliche freie Gehfähigkeit kann durch die verschiedenen Verläufe der verschiedenen Arthrosen von Hüfte und Rücken oft zunehmend eingeschränkter, unsicherer und schmerzhafter werden.

Die Arthrose des Hüftgelenkes, des Iliosakral- oder Kreuzdarmbeingelenkes, der Wirbelgelenke der Lendenwirbel, die Degeneration der Bandscheiben mit Instabilitäten, Gleitwirbelbildungen, Rückenmarkskanal-/ Spinalkanalstenosen treten oft in verwirrend komplexen Kombinationen auf. Entsprechend komplex fallen die subtile, exakte Diagnostik und natürlich auch die eventuell noch vorhandenen Therapieoptionen durch den Spezialisten oder die Spezialistin aus. Schmerzmittel - oder gar das synthetisch hergestellte Hormon der Nebennierenrinde, das Kortison - sowie Wärme, Massagen und Gymnastik können nicht immer der Weisheit letzter Schluss bildend sein.

Bei fortschreitenden (progredienten) Einschränkungen vor allem des Gehens, des Sitzens und bei gestörtem Nachtschlaf muss nicht immer abgewartet werden, bis eventuell eine Gelenkeinsteifung oder eine Beinlähmung mit Gangbildunsicherheit vorhanden ist. Spezielle Fragestellungen können früh durch Kernspin Magnetresonanztomografie MRT, Computertomografie CT noch vor dem Vorliegen von Röntgenbildaufnahmen abgeklärt werden. Die Fortschritte der Genforschung Genetik, der Hormonkunde Endokrinologie, der orthopädischen und rheumatologischen bildgesteuerten Interventionsmedizin lassen heute bereits sehr früh sehr exakte Diagnosen stellen und zunehmend kommen dann eben auch noch entsprechende maßgeschneidert personalisierte Therapien zur Anwendung.

Das Zeitfenster für solche biomedizinischen Therapieoptionen steht aber leider meist nicht allzu lange offen und zum Durchstieg bereit. Aber auch in der dann "nur" noch möglichen klassischen orthopädischen und neurochirurgischen Chirurgie an Hüfte und Rücken werden die Eingriffe bei rechtzeitigem Einsatz immer weniger invasiv, so dass die grossen OPs wie Hüfttotalendoprothese TEP und Lendenwirbelversteifung Spondylodese hoffentlich immer seltener erforderlich werden.

Viele der neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten werden voererst nur über entsprechend erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten zugänglich bleiben. Sie sind oft noch keine regulären Kassenleistungen und sollten im gegebenen Falle natürlich auch entsprechend kritisch und gezielt nur zusammen mit den Betroffenen gründlich abgewogen und auch erst dann durchgeführt werden. Gentests, Hormonanalysen, weitere Laboranalysen und Schnittbildgebung MRT und CT, bildgesteuert gezielte biointerventionelle Therapien einschließlich PRP, Radiofrequenz, Laserlicht an Hüft- und Kreuzdarmbein- und Lendenwirbelgelenk, Bandscheiben und Spinalkanal sowie ESWT Stoßwellen, bioidentische Hormone, Biologicals und viele weitere Optionen verheissen hier für die Zukunft doch einige positive Entwicklungen -  um, auch ohne unterm Messer gelegen zu sein, weiter schmerzfrei sicher aufrecht unterwegs bleiben zu können.

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.