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Therapien bei Hüftschmerzen

Neu etablierte Therapien bei iliosakral oder sacroiliacal bedingten Rücken- und Hüftschmerzen! 25-30 % aller Hüft- und Rückenschmerzen, bei Frauen, eher sogar noch mehr, werden nach neuen amerikanischen Studien durch das SIJ, das SacroIliacalJoint verursacht.

Auch wenn diese Angaben eventuell nicht jedem passen werden: viele tiefsitzenden Rückenschmerzen können auf biologisch anatomische Ursachen im unteren Rücken und in den Kreuzdarmbeingelenken zurückgeführt werden. Und sind dann meist auch einer ursächlichen Therapie zugänglich.

Schmerzmittel sind nicht ursächlich wirkdam. Gymnastik und Massagen sind bei Bandscheibenschäden mit Ischias und bei Iliosakralsyndromen wie entzündliche Sakroiliitis und Iliosakralfasziitis ebenfalls nicht immer wirklich zielführend.

Die Kreuzdarmbeinspalte - mit ihren hinten aufliegenden massiven Faszien und Knochenhäuten sowie dem vorne aufliegenden Großen Hüftbeugemuskel Iliopsoas, und weiter dem bis in's hohe Alter aktiven Knochenmark der Darmbeinschaufeln und schließlich dem im Kreuzbein auslaufenden, sehr nahe liegenden Rückenmarkskanal - ist eine sehr komplexe anatomische Struktur und kann bei Rheuma oder bei Fehlbelastung durch Entzündungsvorgänge massivste Schmerzen beim Sitzen, Aufstehen und Gehen, aber auch beim Drehen auf der Couch oder im Bett verursachen.

Nur wer selbst schon einmal solche Schmerzen erleben mußte, weiß von was hier die Rede ist. Halten die Schmerzen länger an, drohen alle Bewegungs- und Lebensfreude zu erlöschen. Burnout, Fatigue, Fibromyalgie werden jetzt oft mit Psychopharmaka zu 'behandeln' versucht. Damit oft verbundene Stoffwechselstörungen wie z.B. Adipositas und Diabetes verschlimmern oft zusätzlich den Leidenszustand und können starten damit einen Teufelskreis in Gang setzen. Diabetes schadet Knochen und vor allem den Faszien zusätzlich.

In den USA scheint das Sacroilical-Syndrom der Degenerativen Bandscheibe, der Osteoarthrose von Hüfte und Knie und der Lumbalen Spinalkanalstenose mehr und mehr den Rang abzulaufen, wenn es um die Statistiken beim Zuwachs von Therapien in Orthopedics & Rheumatology geht.

Die neuen Therapien setzen aber zuvor bereits bei der Diagnostik eine umfassende Expertise und ein besonderes Equipment voraus. Ohne exakte biologisch anatomische Diagnose ist eine gezielte Minimalinvasive Therapie nicht möglich.

Gezielte Einspritzungen von speziellen Medikamenten, auch BTX-A, Conditioniertes Eigenplasma mit Stemcells, gezielt eingesetzte spezielle physikalische Anwendungen wie die Shockwaves/ESWT und Radiofrequency, aber auch Faszien-Dry-Needling, Periostmassagen, Faszienosteopathie, Yoga-Dehnungen und 4D-Power-Walking finden vor den minimalinvasiv eingebrachten SI-Stabilisatoren selbstverständlich weiterhin ihre berechtigte Anwendung.

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.