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Entzündung

Rückenschmerzen - Entzündung als Ursache?

Entzündliche Überreizungen des ISG und der Bandscheibe sind die wohl wichtigste Ursache von ISG-Blockaden & ISG-Arthrose und Bandscheibenvorfall & Bandscheibenverschleiß.  

Schmerzen haben ihre Ursache zunächst in einer biologischen Fehl-Steuerung, einer entglittenen Über-Reizung anatomischer Gewebe. Leichte Reize führen zu einer gewünschten Reaktion der Gewebe. Ständige Fehlreize, Überreizungen dagegen zu einer fortschreitenden Gewebs-Zerstörung. Chronische Hüftschmerzen und Rückenschmerzen sind deshalb zunächst ein Warnsignal, Symptome fehlgesteuerter Überreizungen der so elementar wichtigen anatomischen Gewebe im unteren Rücken und im Bereich der Hüfte.

Ständiger Stress und das dann übersteuernde Immunsystem führen in den jeweiligen Geweben, also vor allem auch den so wichtigen inneren Faszien einschließlich der Bandscheibengewebe wesentlich mehr zu schmerzhaften und fortschreitenden, schließlich kaum noch reversiblen Veränderungen als allein das zunehmende Lebensalter, eine falsche Ernährung, eine suboptimale Statik des Körpers (Haltungsschwäche) und die zwar oft mangelhafte Muskelkraft des Rückens oder gar ein "Abrieb" von der Oberfläche der Gelenkknorpel...!

Schleichende, immer wieder aufflackernde chronische Entzündungen verursachen eben oft auch Bandscheibenschäden und eine osteoarthritische/arthrotische Gelenkentzündung - mit einer dann auch fortschreitend einsteifenden Arthrose/Osteoarthritis der Iliosakral- und Facettengelenke.

Gerade auch die Arthrose und Diskose (DDD = Degenerative Disc Disease) im unteren Rücken und im Bereich der Hüfte beginnt leider oft schon recht früh im Leben;-  oft finden sich dann auch wiederholte akute ISG-"Blockaden" durch Spasmen des Piriformis -Muskels (und eben nicht wirklich durch vermeintliche knöcherne "Verschiebungen"  des Kreuzbeins zwischen den beiden Darmbeinen). Schrittmacher und Taktgeber für die beiden Knochen Ilium und Sakrum des Iliosakralgelenks sind aber die Bandscheiben L5/S1, L4/L5 sowie die tiefen Faszien des unteren Rückens einschließlich des Spinalkanala und der inneren Hüfte. 

Die anhaltenden Symptome "Schmerzen" der Zwischenwirbelscheibe = Bandscheibe, des direkt daneben liegenden Iliosakral-/Kreuzdarmbeingelenks oder/und der ebenfalls direkt angrenzenden Facettengelenke sollten nicht allzu lange ignoriert werden.

Und nicht immer sind bei solchen schmerzhaften ("entzündlich" bedingten) Überreizungen Übungen, Physiotherapie, Osteopathie und Medikamente die wirklich geeigneten primären Therapien! Jede ständig wiederholte, ständig wiederkehrende schmerzhaft entzündlich bedingte "ISG-Blockade" ist schon rechtzeitig ernst zu nehmen - und schon rechtzeitig möglichst individuell ursächlich gezielt zu therapieren! 

Die ersten Symptome durch Arthrose der unteren lumbosakralen Wirbelgelenke L4/L5, L5/S1 und der Kreuzdarmbein-/Iliosakralgelenke sind in der Regel aber kaum voneinander zu trennen. Symptome sind  bei allen diesen Dekompensationen die wiederkehrenden Schmerzen im unteren Rücken und im Bereich der Hüfte. Vor allem In der zweiten Hälfte der Nacht, sowie morgens am beim Aufstehen intensivierte Schmerzen sind Hinweise auf entzündliche, oft sogar fortschreitend zerstörend wirkenden rheumatischen "Aktivierungen".

Eine aktivierte Arthrose (Osteoarthritis) des unteren Rückens, also der Wirbelfacettengelenke und der ISG-Hüfte treten sehr häufig gleichzeitig mit Überreizungen in der Bandscheibe auf: die Bandscheibe als "Taktgeber" der fortschreitend destruierenden Arthrose im unteren Rücken und in der Hüfte!

Therapeutisch gezielt ge- und behandelt sollte also möglichst früh, möglichst präzise nach einer möglichst objektiven Struktur-Analyse dieser schwer zugänglichen inneren anatomischen Bio-Strukturen: individuelle, eindeutig personalisierte, biologisch nachhaltige, gezielte Interventionen an den schmerzhaft überreizten feingeweblichen Strukturen in der Hüfte (Iliosakralgelenk ISG ) sowie im unteren Rücken (Bandscheibe und Facettengelenke) einschließlich der Multifidi und der Spinalfaszien.

Den meisten Patientinnen und Patienten sind sich glücklicherweise bewusst, dass Schmerzmittel und auch Entzündung hemmende Medikamente keine wirkliche Dauerlösung bei fortschreitendem Hüft- und Rücken-"Verschleiß" sein können - gleichgültig ob die Präparate pharmakologisch rein synthetisch oder naturidentisch hergestellt werden.

Sämtliche Medikamente, sämtliche Schmerzmittel Analgetika und sämtliche die Entzündung hemmenden Antiphlogistika haben - je häufiger und längerfristig sie im Organismus sind - immer auch das Potential ernst zu nehmender Nebenwirkungen.

Selbst Übungen der Physiotherapie können den fortschreitenden eigentlichen immunologischen Prozeß einer Bandscheibendegeneration, von Arthrose und Arthritis ie m unteren Rücken und im Bereich der Hüfte nicht nachhaltig verhindern.

Diese Maßnahmen lindern allenfalls das Ausmaß der reaktiven muskulären Verkrampfungen. Sie bergen aber auch das Risiko zusätzlicher Überreizungen mit intensivierten reaktiven Verklebungen/Narbenbildungen. Als diplomierter Osteopath und fachärztlicher Orthopädie-Rheumatologe staune ich immer wieder über die fatale Verwechslung von Ursache und Wirkung: schmerzhaft überreizte Muskeln zu detonisieren und überreizte, rheumatisch schmerzhaft verklebende Faszien zu dehnen ist häufig eben doch keine(!) ursächliche(!) Therapie. Fortschreitende immunarthritische und immunenthesitische Veränderungen tief im unteren Rücken, also in der Lendenwirbelsäule mit der Bandscheibe und der iliosakralen Knochenspalte bedürfen künftig wohl eher auch neuer rheumamedizinischer/rheumatologischer sowie entsprechender interventioneller therapeutischer Konzepte. 

Die genetische Disposition, das Nerven- und Hormonsystem und - wie jetzt immer klarer erkannt wird - vor allem auch eine anhaltenden Streßreaktion (!) sind wohl doch die Hauptquellen progredienter immunreaktiver Diskosen (Bandscheiben-Degeneration = Degenerative Disc Disease DDD) von Bandscheibenvorfällen (Diskus-Prolaps), Bandscheibenvorwölbungen (Discus-Protrusion), von schmerzhaften ISG- & Wirbelfacetten-Arthrosen/-Arthritiden und schmerzhaft vernarbenden Faszien-,Multifidi- und Piriformis-Fibrosen im unteren Rücken.

Quälen und belasten Sie sich bei solchen chronischen Hüft- und Rücken-Schmerzen nicht unnötig noch zusätzlich mittels fortgesetzter nebenwirkungsträchtiger Chemie oder riskanter "Rücken- & ISG-Übungen"!

Neue, natürliche, biologisch orientierte nachhaltige alternative Therapien sind gefragt! Die gesetzlichen Kranken(!)kassen und ihre Vertragsärzte sind (leider!) auf die mitunter der Zeit hinterher hinkenden "Leitlinien" und auf die entsprechenden Beschlüsse der Ausschüsse in Berlin etc. festgelegt.

Auf dem letzten großen Frankfurter Schmerztherapiekongress wurde deswegen von namhafter Seite Kritik an der schulmedizinischen sogenannten "Leitlinien-Industrie" geübt:

viele Patientinnen und Patienten mit Arthrose-Schmerzen wenden sich enttäuscht schon heute, durch nachvollziehbare ständige Frustrationen leider immer häufiger von der Schulmedizin ab. Sie wollen nicht ständig nur Kundinnen und Kunden für Pharmazie und Physiotherapie bleiben, nicht ständig Rezepte für Schmerzmittel in der (Internet-) Apotheke und Übungen in der Physiotherapiepraxis abholen.

Alternativ- und vor allem komplementärmedizinische Optionen zur Schmerztherapie bei einer überreizt einsteifenden Arthrose der Wirbelsäule (Spondylarthrose) samt Iliosakralgelenks- ISG-Arthrose und Faszien-/Multifidifibrose sollten zumindest nicht immer gleich von vorne herein ungeprüft in Abrede gestellt werden.

Auf einem  internationalen Kongress zur biologischen Medizin der Bandscheibe in Rom gab es wissenschaftliche Evidenz darüber, dass gerade die Bandscheibe bei der Entstehung einer Arthrose im unteren Rücken eine größere Rolle als bislang bekannt spielt.

Was müssen Rücken-&Hüft-Arthrose-Patient*innen mit ihren chronischen, schmerzhaften inneren  Reizzuständen über mögliche Alternativen zu Pharma- und Physiotherapie und Chirurgie erfahren?

Darüber kann/sollte nach einer eingehenderen Analyse und Diagnose der Schmerzen im unteren Rücken und im Bereich der Hüfte ausführlich beratend informiert werden: die möglichst gezielte neuro- und biostimulative physikalische Regenerationsmedizin, die spezielle Stammzellen-Aktivierung, die Anwendung körpereigener Plasma-/Biofaktoren etc. sollten dann zumindest mit in Betracht gezogen werden! Ich analysiere Ihre Schmerzquellen möglichst eingehend im Detail und informiere und berate Sie dann gerne auch über Ihre vielleicht ja doch noch vorhandenen und nutzbaren auch körpereigenen biologischen regenerativen Potentiale!

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.