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 Die innere Hüfte im Klimakterium

Die hormonellen Umstellungen des Klimakteriums bereiten wie zuvor oft schon Schwangerschaften und Geburten häufig schmerzhafte Hüftschmerzen und Ischias mit einer stark emotionalen Tönung.  

Durch die nachlassende hormonelle bedingte biologische Vitalität des gesamten Körper-Bindegewebes sind es vor allem der tiefen Corefaszien und die tiefen Coremuskeln Psoas und Piriformis, die durch die jetzigen neurovegetativen und psychovegetativen Umstellungen nur schwer wieder zu einer neuen Core-Balance finden. Die Hüfte verändert sich nicht nur äußerlich, sondern auch die gesamte innere Mitte! 

Biologische Prozesse in den Faszien und Muskeln des Beckenbodens, Übersäuerungen und Übersteuerungen rund um das Steißbein sind im Klimakterium ein häufiges Phänomen. Patientinnen zur Analyse und speziellen Interventionstherapie bei Steißbeinschmerzen /  Coccygodynien und schmerzhaften ISG-Syndromen werden in den beiden letzten Jahren immer häufiger in meiner Sprechstunde vorstellig. 

Ich habe deswegen begonnen, in meiner Praxis Sondersprechstunden für die Corestrukturen, also für die innere Mitte zwischen Rücken, Hüfte und Oberschenkeln einzurichten: coredoc.de

Schmerzhafte Problematiken der Hüften, des Kreuzbeins, des Steißbeins, der Lendenwirbel und der oft verklebten Corefaszien und Coremuskeln sind für mich oft bereits am Gangbild erkennen. Die 4D-Analyse erlaubt die weitere Dokumentation solcher Coreprobleme. Sensomotorische Analysen des unteren Rückens und der inneren Hüfte erlauben exakt objektivierte Befunde der Corestability.. 

Durch spezielle Schnittführungen im Kernspin MRT und in der Computertomographie CT können biostrukturelle Veränderungen der Bandscheiben, der tiefen Coremuskeln und auch der früh zu Vernarbungen neigenden kleinen vielgefiederten intersegmentalen Rückenrotationsmuskeln Multifidi detailliert verfolgt werden. Die Arthrose und Arthritis der Wirbelsäulen- und Kreuzdarmbeingelenke sowie Auffälligkeiten des Steißbeins und der Darmbeinkämme können besser denn je sehr genau objektiv erfasst und für die weiteren gezielte Therapie berücksichtigt werden. 

Eine schmerzhafte Dysfunktion des Kreuzbeins zwischen den Darmbeinen, eine Überreizung des Steißbeins oder eines Lendenwirbels sollte zunächst immer möglichst schonend und biologisch behandelt werden.

Neben gezielten biophysikalischen und biosubstanziellen Interventionen spielt das sensomotorische Training eine besonders wichtige Rolle: es kann helfen, die vielfältigen biologischen Funktionen der Corestrukturen, wie eben den Bandscheiben, den tiefen Core-Faszien und auch den tiefen Core-Muskeln auch im Klimakterium wieder bestmöglich herzustellen. 

Pharmaka, Osteopathie, mobilisierende und  stabilisierende Übungen spielen für mich in der Tätigkeit als Core-Doc für die so anfälligen, für die Harmonie der inneren Mitte wichtigen Core-Strukturen mit ihren auch für die sonstigen Funktionen im Becken und in der Hüfte unabdingbar wichtigen Funktionen nur eine Nebenrolle.

Das Ziel bleibt die bestmögliche Wiederherstellung und die bestmögliche Steigerung der sensiblen inneren Hüft-Harmonie, der biologischen Core-Harmonie in einer hoffentlich noch lange währenden frei gestaltbaren zweiten Lebenshälfte.

 

 

  • Schon am Gangbild kann der Spezialist oft Instabilitäten/Dysfunktionen der Iliosakralgelenke, der inneren Hüfte und des lumbosakralen Überganges erkennen: Core-Dysharmonie
  • Die Beweglichkeit und Mobilität in der zweiten Lebenshälfte leidet durch lumbosakrale und iliosakrale Veränderungen, u.U. mit der Folge von Gleitwirbelbildungen und auch von Spinalkanalstenosen 
  • Sensomotorisches 4D-Coretraining ist in diesem Lebensabschnitt besonders zu empfehlen
  • Die iliosakralen und lumbalen Faszien sind in den Wechseljahren oft übersäuert, verschlackt und verklebt, eine Biostimulation der Faszien sollte noch/schon rechtzeitig erfolgen: Core-Biostimulation
  • Hormonelle und psycho-neuro-immunolgische Veränderungen führen in den Wechseljahren häufig zu intensiviertem schmerzhaften Faszienrheuma, zur Core-Fibromyalgie der iliosakralen inneren Hüfte 

 

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.