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Hüfte & Iliosakralgelenk

Schmerzen in der Hüfte haben ihre Ursachen nicht selten in anderen Veränderungen des unteren Rückens, also den Kreuzdarmbeingelenken, den Faszien und den Bandscheiben. Neben den Bandscheiben ist es vor allem der harmonisch elastische Faszien-Komplex des Lenden-Becken-Hüft-Gürtels, der Ischias, d.h. „Schmerzen in der seitlichen Hüfte“ verursachen kann.

Der Hüftbeugemuskel Iliopsoas hat seinen Ursprung an der Lendenwirbelsäule und an der Vorderseite der Beckenschaufel und bewirkt bei Kontrakturen nicht unerhebliche Ausstrahlungen in den unteren Rücken sowie in die Iliosakral- und Hüftgelenke. Die sehr kräftig ausgebildete tiefe Rückenfasziewiederum, die auch Fascia thoracolumbalis genannt wird, nimmt ihren Ursprung an den seitlichen Querfortsätzen der Lendenwirbelbögen und geht nach unten kontinuierlich in die Iliosakralfaszie und in die tiefen bindegewebigen Beckenbänder Sacrotuberale und Sacrospinale mit dem daran anhaftenden Musculus piriformis über.

Gerade die neu entstehende biologische Faszienforschung und minimalinvasiv interventionelle Regenerationsmedizin hat gelernt, hier die in der Osteopathie schon länger vermuteten Zusammenhänge auch naturwissenschaftlich  noch besser zu erklären. Neue, bislang ungeahnte Ansätze zur myofaszialen Regenerationsmedizin bei Hüftschmerzen und Problemen im unteren Rücken sind mittlerweile schon recht erfolgreich entwickelt worden

Selbst in der Chirurgie von Arthrose des Hüftgelenkes, Coxarthrose oder Koxarthrose, sind diese Erkenntnisse der Faszienmedizin mittlerweile therapeutisch umgesetzt worden. Vor allem die neuen minimalinvasiven chirurgischen Zugangswege zjm Hüftgelenk beim totalendoprothetischen Ersatz, d.h. einer TEP des Hüftgelenkes haben die möglichst schonende Behandlung der Faszien, ohne deren Durchtrennung, sondern vielmehr entlang der Faszienzüge, in den Vordergrund gerückt. Auch die Materialien der neuen TEPs sind zwischenzeitlich bezüglich der Abriebfestigkeit von miteinander artikulierenden Oberflächen weiterentwickelt worden. Der Abrieb von Polyaethylen oder Kobalt mit der gefürchteten Umgebungsentzündung des Hüftgelenks und der entsprechenden Faszienvernarbung sind heute und in Zukunft wesentlich seltener Ursache für ein Versagen von Hüft-OPs. 

Hüftersatzoperationen und Hüftarthroskopien werden im der Praxis Iliosakralspezialist.de nicht durchgeführt. Unsere Tätigkeit beschränkt sich auf die möglichst frühzeitige Diagnose von Dysfunktionen und Faszien-Leiden mit zunehmender Einschränkung der Hüftbeweglichkeit und der möglichst frühzeitigen Therapie zur Erhaltung und Regeneration sämtlicher myofaszialen Strukturen des Iliosakral- und Hüftgelenkes.

  • werden sehr häufig mit einem Iliosakralsyndrom verwechselt.
  • Iliosakral- und Hüftgelenk sind eng benachbart
  • Die iliosakralen und die Faszien der Hüften gehen ineinander über
  • Nach Hüft TEP Operation sind die ISG häufitg schwer in Mitleidenschaft gezogen und sensomotorisch disruptiv schmerzhaft
  • Sehr häufig hat sich während der Entwicklung einer Coxarthrose auch das iliosakrale und lumbosakrale sowie thorakolumbale Fasziensystem eher negativ entwickelt
  • Umgekehrt spielen sensomotorisch disruptive Faszien des Lenden-Becken-Gürtels eine Rolle bei der Entwicklung zur schmerzhaft dekompensierenden Coxarthrose

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.