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Bandscheibenvorfall

Können die frühzeitige Diagnose und die sofortige gezielte anatomisch biologische Therapie eines Bandscheibenvorfalls Folgeschäden vermeiden?

Der Riß eines Bandscheibenfaserringes und das Austreten auch kleinerer Anteile von gelatinösem Bandscheibenkerngewebe können der Beginn einer langen Leidensgeschichte bedeuten.

In das lockere Bindegewebe des Lendenwirbel-/Rückenmark-Kanals ausgetretenes Bandscheibenkerngewebe kann hier eine massiv schmerzhafte örtliche Inflammation, also entzündliche Schwellung verursachen.

Wird diese überschiessende Reaktion nicht rechtzeitig und ggf. örtlich ausreichend adäquat behandelt, können die Nervenwurzeln des Ischiasnervs eine chronisch anhaltende, bleibende Schädigung erfahren: man spricht dann von einer Nervenwurzelentzündung - Radikulitis - mit nachfolgendem chronischem Nervenwurzelschaden - Radikulopathie.

Neben dem über die Hüfte bis in's Bein ausstrahlenden Ischiasschmerz, können Gefühlsstörungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühl und sogar Lähmungserscheinungen von Fußmuskeln verbleiben.

Aber auch überschießende Narbenbildungen und Verwachsungen durch immer wieder den Defekt im Bandscheibenfaserring durchdringendes gelatinöses Bandscheibenkerngewebe sind gefürchtete Folgeerscheinungen.

Und wenn schließlich aber immer mehr elastisches Zwischenwirbelgewebe 'verloren gegangen'ist, fehlt es hier als 'Pufferkissen' und die axialen Stoßkräfte durch die Lendenwirbelsäule zeigen auch an den Wirbelgelenken, den Wirbelkörpern und auch den iliosakralen Kreuzdarmbeinverbindungen samt ihren stark innervierten bindewebigen Fazienschichten schmerzhafte Folgen.

Die ursächliche Behebung von Hüftschmerzen, tiefen Rückenschmerzen und Radikulären Schmerzen wie Ischias, wird ab einem gewissen Stadium aber immer schwieriger - verzweifelte Versuche wie operative Wirbelversteifungen, Implantationen von Schmerzpumpen etc. dann oft nur noch die ultima ratio...

Deswegen sollte heute die anatomisch-biologisch-ursächliche Diagnose bereits rechtzeitig auch zu einer möglichst minimalstinvasiven örtlich gezielten regenerativen Therapie führen.

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


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