Diagnose und Krankheitsbilder

Das Facettensyndrom

Was ist ein Facettensyndrom?

Das Facettensyndrom wird auch Facettengelenksyndrom gennannt und ist eine Wirbelgelenkarthrose im unteren Rücken.

Außer genetischen, oft rheumatischen Ursachen von überreizten Facetten-/Lendenwirbelgelenken finden sich vor allem

  • längere Fehlbelastungen (Sitzen!) 
  • akute Verdrehungen und Stauchungen 
  • Überlastungen im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall
  • Instabilität des Kreuzbeins durch Bindegewebsschwäche, Arthrose und Rheuma

Das Facettensyndrom der LWS (=Lendenwirbelsäule) ist zusammen mit dem ISG-Syndrom die wohl häufigste spezifische Ursache von unteren Rückenschmerzen & Ischias. Wenn eine Lumbalgie / Lumboischialgie trotz sämtlichen Physiotherapien, Akupunkturen und verschiedenen allgemeinen und speziellen Schmerztherapien nach Wochen und Monaten nicht nachlässt, ist eine fachärztliche Analyse unabdingbar:

Das Symptom anhaltender unterer Rückenschmerz ist eine Volkskrankheit. Die gezielt ursächliche Therapie erfordert eine möglichst individuelle Analyse. ISG- & Facettengelenksyndrome der Wirbelgelenke finden sich gehäuft bei genetisch mitbedingter Bindegewebsschwäche. Frühzeitige Bandscheibenschäden, ISG- und Wirbelgelenksarthrose und sogar rheumatische immunreaktive Entzündungen von Faszien, ISG und Facettengelenken sind dann oft damit verbunden.

Für untere Rückenschmerzen durch ein lumbosakrales Facettensyndrom der LWS gibt es nachhaltig ursächliche therapeutische und regenerative Strategien. Diagnose, Therapie und biologische Regenerationsmedizin dieser spezifischen Ursachen von Rückenschmerz bilden mittlerweile den Schwerpunkt meiner ambulanten und stationären fachärztlichen Tätigkeit.

Als ein Syndrom bezeichnet man in der Medizin die Summe aller Symptome = Krankeitszeichen durch eine dekompensierende Struktur/Funktion des Körpers. Das Facettensyndrom der LWS bezeichnet also die Gesamtheit der Symptome schmerzhaft überreizter Wirbelgelenke = Facetten(-gelenke) der Lendenwirbelsäule. Im Vordergrund des lumbalen Facettensyndroms stehen die Schmerzen und Einschränkungen in Hüfte und unterem Rücken:

Außer genetischen, oft rheumatischen Ursachen von überreizten Facetten-/Lendenwirbelgelenken finden sich vor allem

  • längere Fehlbelastungen (Sitzen!)
  • akute Verdrehungen und Stauchungen
  • Überlastungen im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall oder anderer Bandscheibenveränderungen
  • Instabilität des Kreuzbeins zwischen den Beckenschaufeln/Darmbeinen durch Faszien-Insuffizenz/Bindegewebsschwäche, Arthrose und Rheuma

Was sind Facettengelenke?

Die Facettengelenke sind paarige kleine Gelenke an der Rückseite der Wirbelbögen, die den Spinalkanal (Rückenmarkskanal) umfassen. Zusammen mit den Bandscheiben zwischen den einzenen Wirbelkörpern ermöglichen sie segmentale Bewegungen jedes einzelnen Wirbels auch in der Lendenwirbelsäule.

Wie alle Gelenke haben Wirbelfacettengelenke eine Knorpeloberfläche und eine bindegewebige Gelenkkapsel. Die Gelenk-Kapseln der Lendenwirbel sind zum Spinalkanal hin von einer gelblichen festen bindegewebigen inneren Faszie, dem Ligamentum flavum (= gelbes Band) überzogen. Zwischen jeweils 2 Facettengelenken der LWS ziehen die Nervenwurzeln des Ischias vom Körper durch den Spinalkanal zum Kopf und vom Kopf durch den Spinalkanal zum Körper. Auf jeder Nervenwurzel sitzt ein (sehr wichtiger!) Nervenquellknoten: der Nervenhinterwurzelknoten = das Dorsal Root Ganglion.

Die Facettengelenke der Lendenwirbelsäule LWS im unteren Rücken sind etwa gleich groß wie die Fingergelenke. Durch die heutige (sitzende!) Lebensweise sind sie zusammen mit dem ISG und der Bandscheibe die häufigste spezifische Ursache von tiefen Rückenschmerzen. Facettenreizungen führen zur Facettenarthritis und aktivierten Facettenarthrose: Spondylarthritis und Spondylarthrose. Arthritis / Arthrose überreizen sehr häufig das Dorsal Root Ganglion und führen so zu einer ganzen Kaskade weiterer unliebsamer schmerzhafter Folgeveränderungen der tiefen Faszien, der Tiefenmuskulatur, der Bandscheiben und der Iliosakralfugen. Facettengelenke der LWS und die knöcherne Hüftspalte ISG sind mit den Fingern und Händen nicht zu tasten. Lendenwirbelfacetten liegen umgeben von Bindegewebe/Faszien und dicken, oft vernarbten Rückenmuskeln unzugänglich tief unter dem häufig ebenfalls relativen dicken und festen Unterhautfettgewebe. Zu tasten sind in der Regel allenfalls der nach hinten gerichtete Dornfortsatz des Wirbelbogens und die Darmbeinschaufeln sowie die oberfächliche Muskelschicht des unteren Rückens und des Gesäßes.

Die knöchernen Anteile der Facettengelenke und Iliosakralgelenke können mittels Röntgenstrahlen durch gegenseitige Überlagerungen im Strahlengang nicht wirklich gut dargestellt werden. Besser geeignet sind die modernen Schnittbilder durch Computertomografien CT, oder heute noch besser Magnetresonanztomografie MRT. "Tomo" heisst Schnitt und "Grafie" heisst Bildgebung. Für einen LWS- & ISG-Spezialisten sind Gelenks-Ergussbildungen, Gelenk-Kapselverdickungen und Vernarbungen der umgebenden Tiefenmuskeln von besonderer Wichtigkeit. Wie jeder Orthopäde auch bei Problenen an anderen Gelenken muss der orthopädische oder/und rheumatologische Rückenschmerz-Spezialist also im MRT vor allem Arthrose/Gelenkverschleiß, Arthritis/Gelenkentzündung und eine Fibrose/Vernarbung von Gelenkkapsel und Tiefenmuskeln (Multifidi) erkennen und beurteilen.

Facetten- & Iliosakralsyndrom mit ihren Faszien und Tiefenmuskeln müssen aber immer (!) zusammen mit der Zwischenwirbel- = Bandscheibe als eine funktionelle Einheit im unteren Rücken, in der Hüfte und im Becken betrachtet, beurteilt und behandelt werden!

Facettensyndrom in Kürze

  • ISG- & Facettensyndrom bilden zusammen die häufigste spezifische Ursache des Symptoms Rückenschmerzen
  • Arthrose und Rheuma von LWS und ISG können bleibende Einschränkungen hinterlassen
  • Ein MRT erlaubt bei anhaltenden Kreuzschmerzen die frühe Diagnose und gezielte Interventionen
  • Für Arthrose und Rheuma gibt es auch eine genetische Veranlagung 
  • Das Facetten- & ISG-Syndrom sollte möglichst früh diagnostiziert und gezielt behandelt werden
  • Nach gezielten ISG-/Facetteninterventionen ist eine individualisierte, spezifische Nachbehandlung unabdingbar

Die typischen Symptome eines Facettensyndroms sind:

  • Rückenschmerzen und Hüftschmerzen
  • mit schmerzhaften Bewegungseinschränkungen des unteren Rückens
  • schmerzhaft verkrampfte, oft zunehmend entzündlich vernarbte tiefe Rückenmuskeln (Multifidi)
  • und nicht selten auch ausstrahlende Schmerzen in den Ischias-Nerv

Umwendbewegungen z.B. nachts im Bett oder tagsüber in Beruf und Freizeit sowie Bücken und Anheben sind oft extrem schmerzhaft. Ein Facetten- / ISG-Syndrom erinnert an die Schmerzen bei einem Bandscheibenvorfall. Schmerzmittel dämpfen die Symptome oft nur vorübergehend. Beheben können Schmerzmittel aber die mitunter massiv schmerzhaften Wirbelgelenksschwellungen durch Arthrose, Arthritis und Myofibrose meistens nicht ausreichend. Nicht einmal Infusionen mit Kortsison können solche schmerzhaften Entzündungen ausreichend abklingen lassen. Deshalb sind nach wiederkehrenden Facettensyndromen oft erhebliche bleibende Bewegungseinschränkungen durch Vernarbungen der Wirbelgelenke und der tiefen Faszien und Muskeln des unteren Rückens die Folge.

Die Symptome eines Facettensyndroms durch anhaltende Fehlbelastungen, erblicher Bindegewebsschwäche und vorzeitiger degenerativer Arthrose oder immunpathogener rheumatischer Arthritis mit tiefen Verklebungen, Vernarbungen, Verknöcherungen und Stenosen gleichen sich sehr! Und sollten deshalb durch weitere diagnostische Maßnahmen möglichst schon früh, also schon rechtzeitig weiter abgeklärt werden! Nur so können durch gezielte biologische Interventionen und regenerative weitere Maßnahmen schmerzhafte fortschreitend einschränkende irreversible Dauerschäden verhindert werden.

Bilder Facettensyndrom

Das Facettensyndrom als Ursache von tiefen Rückenschmerzen kann absolut zweifelsfrei diagnostiziert werden. Vor allem die Kernspintomografie = Magnetresonanztomografie MRT, selten auch die Computertomografie CT, dienen bei anhaltenden unteren Rückenschmerzen und tiefen Hüftschmerzen zur Identifizierung und Beurteilung einer immunreaktiven Arthritis oder aktivierten Arthrose der Lendenwirbel- und Kreuzdarmbeingelenke. Die Wirbelgelenke der Lendenwirbelsäule selbst sind nicht zu tasten: Rauigkeiten der Gelenküberzüge, vernarbte Gelenkkapseln oder ein Reizerguss sind weder im Iliosakralgelenk noch in einem kleinen Wirbelgelenk der LWS durch einen manuellen Tastbefund zu erkennen.

Schmerzhafte Einschränkungen der Beweglichkeit in der LWS können außer der Arthrose oder Arthritis des Facettengelenkes auch durch Vernarbungen der kleinen tiefe Multifidi-Muskeln mit den tiefen Faszien zwischen den Quer- und Dornfortsätzen, aber auch durch eine zusätzlich schon eingetrocknete Bandscheibe - oft in Kombinationen - auftreten. Im konventionellen Röntgenbild ist aber die entscheidenden Details nie wirklich befriedigend zu beurteilen. Bei begründetem Verdacht durch einen Arthrose- und Rheuma-Spezialisten zur Diagnose "aktiviertes Facettensyndrom" oder "ISG-Rheuma" ist ein spezielles Kernspin MRT heute unabdingbar. Diese MRT-Bilder müssen dann aber unbedingt auch von einem sehr erfahrenen Arthrose- & Rheuma-Facharzt weiter beurteilt und ausgewertet werden: viele Radiologen beurteilen meistens immer noch nur, ob eine Stelle des Rückenmarkskanals und/oder die Nervenaustrittkanälchen eingeengt sind. Ein Kernspin MRT kann aber viel mehr aussagen!!!

Wenn im Kernspin MRT Arthrose, Arthritis, Muskelvernarbungen, Kapselverdickungen, Bandscheibe, etc., eingehend beurteilt sin, kann es zur "Kür" - d.h. zum endgültigen und weiterführenden letzten diagnostischen Akt der Diagnostik - kommen: Erst dann kann durch unter Bildkontrolle mit den hierfür geeigneten modernen Bildwandlergeräten eine diagnostische Test-Infiltration mittels gezielter Einspritzung eines nur hier wirkenden Medikaments erfolgen: Und diese diagnostischen Test-Spritzen sollten nicht mit den späteren, eventuell noch erforderlichen therapeutischen Interventionen am Kreuzbein und an den Lendenwirbeln verwechselt werden!

Für die Therapie eines Facettengelenks- und/oder ISG-Syndroms stehen heute sehr effektive therapeutische Interventionen zur Verfügung. Voraussetzung ist allerdings das ursächlich kausal und örtlich lokal gesicherte Facettensyndrom. Schmerzhaft überreizte Lendenwirbel-Facettengelenke mit den sie umgebenden Faszien und Nervenquellknoten müssen rechtzeitig und anhaltend beruhigt werden. Nur so kann einem bleibenden Schaden Einhalt geboten werden!

Verschiedene Facettengelenke Therapie - Optionen kommen zur Anwendung:

  • Bildgesteuerte Facetten-Infiltrationen mit biostimulativen Substanzen in die Facettengelenke
  • und um die Ischias-Nervenwurzeln mit seinen Nervenquellknoten/Ganglien der tiefen Faszien
  • Billdgesteuerte, sehr spezifisch wirksame biohysikalische Interventionen:
  • Bio-/Neurostimulation & Bio-/Neuromodulation, endoskopisch kontrollierte Neurolysen der Lendenwirbel- & Kreuzdarmbeingelenke.
  • Endoskopische Spiegelungen des Rückenmarkskanals und der Nervenaustrittskanäle zur Lösung von Verklebungen und Verwachsungen
  • Engmaschig kontrollierte/adaptierte personalisierte Rekonditionierung nach den oben genannten Verfahren - zur Wiederherstellung einer wieder möglichst agilen und belastbaren Mobilität!

In der Sprechstunde werden die Indikationen und therapeutischen Interventionen natürlich noch ganz eingehend und ausführlich erklärt! Sie erfolgen ambulant, stationär oder komplex ambulant-stationär-ambulant.

Kortison / Cortison ?!:

Das Hormon Cortison der Nebennierenrinde Cortex suprarenalis ist wie das Hormon Adrenalin des Nebenmarks Medulla supra- / adrenalis ein bei Stress vermehrt ausgeschütteter Zellbotenstoff. Auch weitere Hormone der Nebennieren spielen im Körper und in der Medizin eine ganz zentrale, wichtige regulative Rolle. Cortison wird in der Rheumatologie zur Dämpfung von Entzündungen eingesetzt. Es hat stark Entzündungsreiz hemmende Wirkungen - allerdings bei vor allem bei längerer wiederholter Anwendung auch weitere Nebenwirkungen: so vor allem eine das Bindegewebe weiter schwächende Wirkung.

Ich verwende Cortison nur in möglichst minimaler Dosierung, ein bis zwei mal örtlich gezielt unter spezieller dokumentierter Bildwandlerkontrolle. Weniger zur "Heilung" / Therapie als zur Diagnostik nach vorausgehender eingehender fachärztlicher Untersuchung einschließlich Kernspin MRT. Wenn die strukturelle Überreizung durch ein Facettensyndrom der LWS oder/und ein ISG Syndrom der Kreuzdarmbeinfuge aber trotzdem wieder aufflackert und so zur fortschreitenden narbig verhärtenden Gewebsschädigung Fibrose und Wirbelgelenk Arthrose führt, verwende ich auch naturheilkundlich bewährte und neue biomedizinisch erforschte Substanzen wie etwa das aus Patienten Eigenblut gewonnene PlättchenReichePlasma PRP sowie neue spezielle biophysikalische regenerationsmedizinische Interventionen wie die ESWT Stosswellen und die örtlich gezielte Neuromodulation an den Ganglien etc. an.

Diese neuen biomedizinischen Methoden sind seit Jahren international immer mehr im Einsatz, werden bei uns in Deutschland jedoch nur unter bestimmten Bedingungen als sogenannte Satzungsleistungen von einzelnen Kassen erstattet. Manche dieser neuen Facettengelenk & ISG Therapien wende ich auch im Rahmen eines stationären Kurzaufenthaltes an. Gerne informiere ich Sie in der Sprechstunde noch ganz ausführlich!

Eine Operation wegen eines Facettensyndroms der LWS ist nur selten bis nahezu nie notwendig. Eine schmerzhafte Arthrose der Wirbelfacettengelenke ist zwar sehr häufig. Trotzdem ist eine OP des arthrotischen oder arthritischen Facettensyndroms nicht wirklich sinnvoll. Ein Ersatz der Knorpeloberfläche ist wegen der oft massiven Verformungen bei Arthrose der Wirbelgelenke im unteren Rücken bislang nie wirklich erfolgreich und befriedigend ausgefallen. Ohnehin sind beim Facettensyndrom der LWS oft mehrere Facetten und das ISG gleichzeitig betroffen, die Umgebung der Wirbelgelenke samt dem oberen Abschnitt der Kreuzdarmbeingelenke großflächig durch die wiederholten arthritischen Schübe verklebt und vernarbt. Eine große OP beim Facetten- und Iliosakralsyndrom bedeutet aber gleich die umfangreiche chirurgische Rückensegmentversteifung mit "Dominoeffekt" auf die angrenzenden Segmente. Neue Methoden der endoskopisch kontrollierten OP beim Facetten- und auch beim ISG-Syndrom sind die minimalinvasiv durchgeführten "Arthrolysen" und "Neurolysen". Auch sie erfordern eine präzise Diagnostik, eine adäquate, intensive vorausgehende Biotherapie und eine konsequente rehabilitative Online-Surveillance!

Einem Facettensyndrom vorzubeugen ist natürlich ein immer sinnvoller Gedanke! Doch ist in der Realität der Handlungsspielraum sehr begrenzt. Arthrose, Arthritis und Rheuma sind wie Haarfarbe, Haarwuchs, Körpergröße, Augenfarbe etc.pp. zu weiten Teilen schicksalhaft in den Genen "programmiert". Wer aber nur über eine suboptimale Genetik verfügt, sollte sich von vielen Heilsversprechungen und Wunderheilern/-innen nicht in die Irre führen lassen. Wer über "schlechte" Gene verfügt, sollte natürlich ganz besonders auf Ernährung, Bewegung und Entspannung achten. Rechtzeitige, frühe Diagnostik und die dann entsprechenden, komplexen Entwicklungen differenziert begleitenden - dämpfenden oder auch anregenden - Biointerventionen können aber die Verläufe oft noch sehr positiv gestalten.

Bewegung ist die beste Medizin: eine Vielzahl von Ratgebern versucht sich momentan gegenseitig mit immer besseren Übungen gegen "Rücken" in`s rechte Licht zu rücken. Für jede individuell differenzierte Situation allgemeingültige Übungen existieren aber eher nicht. Oft müssen strukturelle Veränderungen und weitere Pathologien berücksichtigt werden. Die verschiedenen Faszien-Rollen sind zum Beispiel bei entzündlichem Rheuma, bei erhöhter Blutungsneigung durch Medikamente, bei Osteoporose, vielen Haut- und neurologischen Erkrankungen, etc. wenig sinnvoll bis riskant/schädlich. Als spezialisierter Facharzt habe ich den Schwerpunkt ohnehin auf die vielen ernsthaften spezifischen Strukturpathologien ausgerichtet und kann nicht jeder Patientin und jedem Patienten dasselbe Übungsprogramm empfehlen! Selbst die sensomotorische Rekonditionierung der Körpermitte bedarf einer eingehenderen vorausgehenden Abklärung der Indikation und Durchführung.


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.