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ISG Blockade

Eine ISG Blockade verursacht oft unerträgliche Schmerzen im unteren Rücken und in der Hüfte. Die knöcherne Hüftspalte Iliosakralgelenk (ISG) - mit ihren mächtigen, aber auch sehr sensiblen tief innerlichen Faszien sowie den im Beckenring über das ISG hinwegziehenden extrem reagiblen Coremuskeln Piriformis und Iliopsoas - spielt die Schlüsselrolle bei der inneren "Beckenverschiebung" - bei der Entstehung von akuten, rezidivierenden und chronischen ISG-Blockade-Hüftschmerzen und auch Ischias-Schmerzen

  • Die ISG Blockade (Hexenschuss) neigt durch Fehldeutung/-behandlung zur Chronifizierung
  • ISG steht für Ilio-Sakral-Gelenk, häufig auch als Kreuzdarmbeingelenk bezeichnet 
  • das ISG umfasst Kreuzbein, Darmbein, tiefe Faszien, Psoas, Piriformis, Ischias und Nervenganglien
  • Langes, häufiges Sitzen und zu häufiges intensives ISG-Deblockieren führen zur Chronifizierung

Eine wiederkehrend akute oder latent anhaltende chronische ISG Blockade führt oft zur Diagnose Lumbalgie oder auch chronische Lumboischialgie. Das sind jedoch Pseudo-"Diagnosen". Nur lateinische Beschreibungen  der Symptome. "Lumb-" für Lenden / unterer Rücken und "-algie" für Schmerzen. Also ohne eine Angabe zur eigentlichen biologischen Ursache, warum es überhaupt zu Schmerzen gekommen ist, sondern eben die Angabe, dass die Schmerzen im untere Rücken sind und ob sie in`s Bein ausstrahlen. Das ist absolut keine Basis für ursächlich gezielte spezifische Therapien. Das riesige Angebot von Ratschlägen und Übungen / Faszienrollen für eine ISG Blockade zeugt deshalb von der immer noch übergroßen, verzweifelten bisherigen therapeutischen Not. Einer Hilflosigkeit bei denjenigen Schmerzen, die die Menschen heute mit am häufigsten plagen und denen jetzt sogar mit chirurgischen Operationen wie Versteifungen der Lendenwirbelsäule und der Kreuzdarmbeingelenke ISG  beizukommen versucht wird.

Die möglichst eingehende fachärztliche Analyse einschließlich eines Kernspins MRTs, manchmal auch einer Computertomografie CT, letztlich dann aber meist bildgesteuert gezielter Testspritzen wie an die ISG-Knochenrinde, in die ISG-Faszien und an die ISG-Nervenganglien erlauben die eindeutige Zuordnung der Schmerzursache zu einer anatomischen Struktur - und dann die Suche nach einer zielführend nachhaltigen, anatomisch ursächlichen Therapie eben auch der sogenannten ISG-Blockade ("Beckenverschiebung") mit dem Symptom einer "variablen Beinlänge" etc..

Beginnende, frühe, schmerzhaft entzündliche Ursachen von ISG-Syndromen, seinen nahezu immer mit involvierten starken Knochenrinden, Faszien und Nervengeflechten gilt es also schon rechtzeitig zu erkennen. Nur so können sie noch vor dem Eintritt von dauerhaften Gewebsschäden  gezielt strukturell ursächlich behandelt werden.

Denn nicht allein die Optimierung der Statik, der Aufbau von Muskelmasse und das intensive Dehnen & Kneten spielen die Hauptrollen in der wirklich ursächlichen ISG-Therapie. Die Faszien, die Biologie, das Immunsystem und die neurovegetativen Verschaltungen spielen wie die (epi-)genetischen Faktoren spielen die wesentlicheren Rollen bei der Entwicklung einer chronisch anhaltenden oder wiederkehrenden schmerzhaft einschränkenden ISG-Blockade.

Bilder ISG Blockade

Wer die spezielle Anatomie, sowie Biologie & Funktionen im Kreuzdarmbeingelenk / Iliosakralgelenk ISG kennt, kann sich am besten gegen oft unerträgliche Rückenschmerzen wappnen:

Die ISG Blockade bahnt sich manchmal langsam an. Als "Hexenschuss" kann eine solche Blockade im Kreuzdarmbeingelenk aber auch ur-plötzlich / akut / massiv schmerzhaft einschießen! Und nicht selten wiederholt sich die iliosakrale Blockade in immer kürzeren Abständen. So, als ob sich das Becken tief im unteren Rücken und in der Hüfte gerade komplett verschoben hätte. Frau/Mann schnell befürchtet, dass es vielleicht doch die Bandscheibe, ein Bandscheibenvorfall sein könnte...!

Bandscheibe und Iliosakralgelenk sind über die tiefen Faszien und Nervengeflechte eng miteinander  verwoben. Meistens ist es zunächst aber doch ein  "Hexenschuss" durch eine ISG Blockade im unteren Rücken. Eine zunächst wiederkehrende und schließlich chronische Überempfindlichkeit der Kontaktstelle zwischen dem Darmbein Ilium und dem Kreuzbein Sakrum. Mit einem reflektorisch schmerzhaften tiefen Spasmus des aus dem Becken zur Hüfte ziehenden Muskulus Piriformis. Dieser klemmt häufig den Ischiasnerv ein und provoziert so oft auch in das Bein bis über das Knie ausstrahlende Ischias Schmerzen Ischialgien. In der medizinischen Fachsprache nennt man heftige örtlichen Muskelkrämpfe Spasmen auch "fokale Dystonie". Der heftige, spastische Muskelkrampf des Piriformis ist durch seine unzugänglichen Lage im inneren Beckengürtel unter dem Iliosakralgelenk ISG und unter dem Gesäßmuskel Glutaeus maximus auch für die Physios eine gewaltige therapeutische Herausforderung.

Denn jede manipulative Lösung einer ISG Blockade und jede Überdehnung der ISG-Faszien und des Piriformis kann zur weiteren Destabilisierung / Instabilität / Überempfindlichkeit in der sensiblen iliosakralen Knochenspalte führen. Einer Überreizbarkeit sowohl der ISG-Faszien, der ISG-Knochenrinde wie auch der neurovegetativen Nervengeflechte samt ihrer Nervenganglien . Der Piriformis ist dann quasi zu einer Art ständig "scharf gestellter Mausefalle" geworden. Bei der geringsten Fehlbewegung, selbst im Sitzen und im Liegen reagiert er durch Stimulation seiner Nervenquellknoten überschiessend krampfartig dyston spastisch. Liegen eine neurovegetative Überempfindlichkeit oder eine entzündlich rheumatische Sakroiliitis mit Enthesitis, also eine immunreaktive Grunderkrankung vor, führen diese Ursachen eines Iliosakralsyndroms ohnehin zur Notwendigkeit, ganz andere ursächliche therapeutischen Optionen zu finden.

Aus einer fehlgedeuteten und fehlbehandelten chronischen ISG Blockade entwickeln sich die immer noch viel zu häufig findenden nichtssagenden "Diagnosen" Lumbalgie & Lumboischialgie. Lumbo also für Rücken/Lenden, ischi für das Gesäß, die seitliche Hüfte und den Schenkel und algie für Schmerzen. Beschreibende Fremdworte für das Symptom Rücken mit Schmerzen  Pseudo-Diagnosen haben zu vielem Leid geführt, führen immer noch zu viel zu vielen Schmerztherapie-Odysseen durch Praxen und Kliniken.

Das Iliosakralgelenk ISG kann auch durch rheumatologische Ursachen wie eine ISG Arthrose oder eine ISG Arthritis schmerzhaft überreizt sein, zu ständigen, anhaltenden ISG Blockaden führen. ISG Entzündungen durch Rheuma oder Arthrose zeigen sich oft durch Symptome intensiver nächtlicher oder früh morgendlicher tiefer unterer Rückenschmerzen. Bei solchen Symptomen sollte rechtzeitig eine möglichst exakte und eingehende fachärztliche Rheumadiagnostik erfolgen!

Weitere anatomische, biologische, strukturell spezifische Ursachen von tiefen Rückenschmerzen sind oft auch die Bandscheibe, die Facetten-/Wirbelgelenke mit den tiefen Multifidi Muskeln und der tiefen vom Brustkorb und den Nieren zum Becken ziehende Thorakolumbalfaszie. Vor allem ist es aber das dann mit involvierte Iliosakralgelenk mit einer myofaszialen ISG Blockade. Mit einer akuten oder chronischen Überlastung/Überreizung im Iliosakralgelenk ISG mit seinen es zwischen den Beckenschaufeln haltenden, umgebenden Faszien und seinem hypersensiblen Piriformis Muskel, der vom Kreuzbein und Steißbein zur Hüfte zieht.

Wirkliche Rücken - / ISG Spezialisten mit Erfahrung in der Diagnose und gezielten Therapie solcher spezifischer Rücken Schmerzen Ursachen sind heute gefragte Spezialisten / Fachärzte. Die Wartezeiten auf einen Termin sind deshalb oft extrem lange. Und das bei einer oft langjährigen Vorgeschichte mit Odysseen durch physiotherapeutische, osteopathische und psychotherapeutische Praxen, stationären Schmerztherapien, Schmerzmitteln bis hin zu Morphinen, Opiaten und Psychopharmaka.

Der Spezialist soll dann nach einer solchen oft langjährigen Odyssee, mit Bandscheiben OP, vielleicht sogar schon mit operativ chirurgischen Wirbelversteifungen innerhalb möglichst kurzer Zeit wieder "heilen":  

Was kann die spezielle fachärztlichen ISG Diagnostik zur Lösung dieses chronischen / chronifizierten ISG Syndroms mit möglichst gezielten fachärztlichen ISG Therapien wirklich leisten? 

Wie soll der Iliosakralspezialist bei einem ISG Rheuma oder einer ISG Arthrose mit einer vielleicht schon chronischen rezidivierend immer wieder akut dekompensierenden ISG Instabilität mit einer wiederkehrend stark schmerzhaft einschränkenden ISG Blockade solche Odyssen in "Nullkommanichts"  wieder beenden?

Die ilio-sakrale Kochenspalte ist die anatomische Nahtstelle zwischen dem seitlichen Hüftknochen Os ilium und dem untersten Abschnitt der Lendenwirbelsäule LWS über dem Kreuzbein Os sakrum. Sie wird letztlich nur von einer Bindegewebsschicht = ISG Faszien zusammengehalten

Eine Stauchung Kontusion, eine Zerrung Distorsion, aber auch schon eine ungünstige Verdrehung des labilen Kreuzbeins Os sakrum gegenüber einem Darmbein Os ilum können die von hypersensibel reagierenden feinen Nervengeflechten durchzogene Faszien und deren Verankerungen in den Knochenrinden (Periost und Enthesen) akut überreizen. Die Folge ist eine Art überschiessender Schutz Reflex. Eine blitzschnelle Kettenreaktion reflektorischer muskulärer Spasmen. Allen voran die spastische Verkrampfung des Piriformis tief im Po. Mit Auswirkung auf das gesamte sowohl innere wie äußere Becken, den Rücken und den Oberschenkel bis in den Fuß und die Zehen: Ischias - Pseudoradikulärsymtomatik.

Die ISG Blockade ist also  ein massiver, oft ausstrahlender, tiefer Rücken- und Hüftschmerz: Eine akute ISG Blockade ein immobilisierender akuter Hexenschuss mit der starken Potenz zur immer häufiger auftretenden akut schmerzhaften und schließlich chronischen Lumbalgie & Lumboischialgie.

Eine Verdrehung oder Stauchung im unteren Rücken, ein ungünstiges "Verheben", Bindegewebsschwäche, ständiger vegetativer und hormoneller Stress sowie langes Sitzen, aber auch immunreaktive Entzündungen in den Faszien und Knochenrinden durch Rheuma und Arthrose begünstigen eine solche ISG Blockade.

Die zentrale anatomische Rolle bei der ISG Blockade spielen 

- das Kreuzbein Sakrum zwischen dem linken und dem rechten Darmbein Ilium

- die in der vitalen Knochenrinde verankerten tiefen ISG Faszien

- sowie der hypersensible kleine Piriformis Muskel

- der zusammen mit dem Ischias Nerv

- unter dem großen Po-Muskel Gluteaus maximus zur Hüfte zieht.

Leider tritt diese Situation immer noch viel zu häufig ein, werden Rheuma, Arthritis und Arthrose durch nicht passende Therapien verschleppt oder sogar gefördert. Erst nach einer oft (viel zu) langen Zeit, (vielzu-) vielen Fehlversuchen und einer wahren Odyssee durch die verschiedensten Praxen ist zuletzt vielleicht doch auch der ISG Spezialist / iliosakralspezialist als die sprichwörtliche "letzte Rettung" an der Reihe.

- Neue Tabletten, Infusionen, Akupunkturen, Physiotherapie, Osteopathie oder "neue Übungen" ? 

- Steckt vielleicht Rheuma oder Arthrose dahinter ?

- Muss operiert werden, das ISG chirurgisch durch eine OP / ISG Fusion versteift werden ?

Gibt es bei einer chronischen / wiederkehrenden ISG Blockade, einer ISG Arthrose, einem ISG Rheuma, einer sonstigen ISG Instabilität überhaupt eine definitive, schnell wirklich anhaltend befriedigende ISG Therapie ?!

Das Iliosakralgelenk ISG ist die Knochenspalte oder Knochenfuge zwischen dem linken und dem rechten Darmbein Ilium und dem Kreuzbein Sakrum.

Das Iliosakralgelenk ISG wird auch Kreuzbein - Darmbein - Gelenk oder verkürzt Kreuzdarmbeingelenk genannt - obwohl in diesem "Gelenk" eigentlich so gut wie keine Bewegung stattfindet. Es gibt in dieser fast senkrecht verlaufenden Knochenfuge wegen der sehr straffen überbrückenden Faszien so gut wie gar keine Gelenkbeweglichkeit wie zum Beispiel in einer Hüfte oder einem Knie. Mit dem gleichen Recht könnte man sonst die vordere Beckenfuge zwischen den Schambeinen, die Symphysis pubica, als Schambeingelenk bezeichnen.

Trotzdem ist das Kreuzbein Sakrum mit seinen straffen Bandverbindungen / ISG Faszien zu den Beckenschaufeln / Darmbeinen eine extrem wichtige Schaltstelle für jegliche koordinierte Beweglichkeit zwischen dem Rumpf und dem Bein. Dies gilt übrigens auch für die Hinterbeine bei Tieren wie den Pferden und Hunden. Nicht nur der aufrecht gehende - und heute viel zu häufig lange sitzende - Mensch leidet unter ISG Schmerzen und ISG Blockaden.

Eine besonders wichtige Rolle spielen im Iliosakralgelenk ISG die Verankerungen der Faszien in der Knochenrinde. Die Faszien Verankerungen werden wie diejenigen an der Ferse oder an der Schulter auch als Enthesen bezeichnet. Durch verschiedene Vorgänge können diese Verankerungen extrem schmerzhafte Reizzustände verursachen. Neben Fehlbelastungen, Zerrungen, Rheuma und Gicht sind verschlackte und verklebte Faszien auch am Kreuzdarmbeingelenk die nicht seltene Ursache extrem schmerzhafter ISG Blockaden durch eine ISG Knochenrindenüberreizung: einer ISG Enthesiopathie / ISG Enthesitis.

Die iliosakralen ISG Faszien Verankerungen = Enthesen spielen neben den Nervenquellknoten = Ganglien, dem Immunsystem sowie dem kleinen hyper-reagiblen Piriformis Muskel, der zusammen mit dem Ischias Nerv über das ISG zur Hüfte zieht, die Hauptrolle in der Entstehung von schmerzhaften Dekompensationen im Iliosakralgelenk. Das ISG ist zwar kaum beweglich, dafür aber eine extrem wichtige Relais-Station bei der Übermittlung von Druck- und Zugkräften zwischen dem Rumpfkörper und den Beinen.

Die anatomischen Kontakte des Kreuzbeins Sakrum zur lumbalen Lendenwirbelsäule LWS und zum Steissbein Coccyx spielen bei chronischen tiefen Rücken Schmerzen, Hüfte Schmerzen, Ischias Schmerzen und Unterleib Schmerzen ebenfalls eine immer besser verstandene und therapeutisch mittlerweile immer besser zugängliche Rolle. Das Kreuzbein Sakrum hat nämlich neben den Kontakten zum linken und rechten Darmbein Ilium auch zwei ganz spezielle, hochgradig sensibel mit den Nervenquellknoten Ganglien des Beckens und des unteren Rückenmarks verschaltete Bandscheiben. Die kleine Sacrococcygeal - Bandscheibe zwischen Kreuzbein und Steissbein und die letzte Bandscheibe der Lendenwirbelsäule LWS, die Lumbosakral - Bandscheibe L5/S1 zwischen der Oberkante des Kreuzbeins Sakrum S1 und letztem Lendenwirbel Lumbal L5. Die Oberkante des Kreuzbeins Sakrum S1 hat über die Wirbelfacettengelenke L5/S1 zudem noch den weiteren anatomischen Kontakt zur Lendenwirbelsäule Lumbal L5.

Erstaunlich, dass bei dieser doch sehr komplexen Anatomie mit ihren sensibel aufeinander abgestimmten Funktionen des Überganges der Lendenwirbelsäule LWS über das Kreuzbein Sakrum, die Knochenfugen / Iliosakralgelenke ISG, die Beckenschaufeln / Hüftbeine Ilium in die eigentlichen Hüftgelenke, Oberschenkel und Beine nicht noch viel häufiger zu einer ISG Blockade oder sogar zur instabilen ISG Arthrose führt!

Eine ständig erneut wiederkehrende ISG Blockade im Kreuzdarmbeingelenk / Iliosakralgelenk isoliert - ohne Berücksichtigung auch dieser beiden Bandscheiben, Facettengelenke und ihrer neuralen Verschaltungen in den Faszien (samt ihrer Enthesen in den Knochenrinden) und Tiefenmuskeln einschließlich Piriformis, Iliopsoas und Beckenboden - zu betrachten und zu behandeln, führt wohl auch mit deshalb nur so selten zu einem wirklich befriedigenden Behandlungsergebnis. Allein ein noch so intensiver Muskelaufbau oder eine noch so ausgefeilte multimodal psychosomatisch und medikamentös orientierte Schmerztherapie der chronischen Lumbalgie, chronischen Lumboischialgie, chronischen Coccygodynie mit chronischen Unterleib Schmerzen oder chronischen Ischias Schmerzen behebt keine solche komplex chronifizierte ISG Blockade.

Die ISG Blockade Symptome sind vordringlich Rücken Schmerzen tief im unteren Rücken, aber auch Schmerzen im Becken und im Gesäß, oft sogar mit Ischias Schmerzen.

Die Schmerzen in Rücken, Hüfte, Gesäß und Becken können sich langsam steigern oder auch immer wieder ganz plötzlich und akut einsetzen.

Die Auslöser der ISG Blockade Symptome sind sehr verschieden. Oft reicht ein längeres Sitzen im Auto, am PC, bei einem Meeting oder bei einer öffentlichen Veranstaltung. Ein Tritt in`s Leere, ein Sportunfall, ein Sturz auf`s Gesäß, eine ungeschickte Bewegung, nasskaltes Wetter, etc.pp.: verschiedene Ereignisse führen zum selben ursächlichen schmerzhaften Resultat einer symptomatischen ISG Blockade mit der großen Potenz zur chronischen ISG Instabilität mit den dann immer häufiger wiederkehrenden, immer intensiver schmerzhaften chronischen und chronisch akut einschiessenden ISG Blockade Symptomen.

Nächtliche tiefe Rückenschmerzen dagegen sind weniger die Symptome einer ISG Blockade, sondern eher die auf ein ISG Rheuma oder eine aktivierte ISG Arthrose hinweisende ISG Symptome. 

Wenn der Ischias schmerzt, ist dies häufig das Symptom eines so genannten Piriformis Engpass - Syndroms. Die Blockade im Iliosakralgelenk ISG oder/und im lumbosakralen Wirbelfacettengelenk L5/S1 führt nämlich sehr häufig zu einer überschiessenden tiefen spastisch schmerzhaften Verkrampfung des hypereagiblen "Birnen (-form-) Muskels" Muskulus Piriformis. Das Piriformis Syndrom oder Piriformisengpasssyndrom ist gekennzeichnet durch einen bohrend tiefen Schmerz tief im Po / Gesäß mit Ausstrahlungen in das Versorgungsgebiet des Nervus ischiadicus, der hierbei von dem spastisch schmerzhaft verkärteten Piriformis Muskel gegen eine scharfe Knochenkante gepresst werden kann. 

Mehr oder weniger intensive tiefe akute (Hexenschuss) oder auch chronische Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Schmerzen tief im Gesäß / Po mit oder ohne Ausstrahlungen in den Ischias sind also die wichtigsten ISG Blockade - Symptome.

Blick - Diagnose ISG Blockade: der Iliosakralspezialist erkennt sofort die ganz charakteristische Körperhaltung mit Vermeidung jeglicher Drehbewegungen im unteren Rumpf. Das Sitzen ist häufig nur unter Entlastung des ISG der betroffenen Körperseite auf der vorderen Stuhlkante kurzfristig möglich. Eine Bewegungsunruhe und das Bedürfnis, sich mit der einen Hand oder sogar mit beiden Händen an sich selbst abzustützen. Auch ein Abstützen auf einem Tisch etc. und das wiederholte Anheben eines Beines in der Hüfte ist sehr charakteristisch bei der akuten oder subakut wiederkehrenden ISG Blockade.

Manchmal wird der Notarzt gerufen. Viele ISG Blockade - Patientinnen und Patienten wenden sich an die Notfall - Ambulanz in einer Klinik. Andere ISG Patientinen und Patienten gehen zum Physiotherapeuten oder Osteopathen oder zum  "Wirbel Einrenken" bei einem Wunderheiler oder einer Wunderheilerin. Die Patienten Zufriedenheit mit der Schulmedizin bei der ISG Blockade - Diagnose und auch der daraus resultierenden ISG Therapie scheint sich immer mehr unter die Null-Linie zu bewegen. 

Ein Röntgenbild hilft bei der ISG Blockade - Diagnose in den seltensten Fällen weiter. Die Computertomografie CT und vor allem die Magnetresonanztomografie MRT ist ohne die zugehörige spezifische körperliche Untersuchung ebenfalls relativ wenig hilfreich. Und so nimmt das Schicksal der ISG Blockade ohne wirklich definitive Abklärung des gesamten Lenden - Becken - Hüfte - Komplex` in Richtung "Chronischer Rücken" seinen oft recht unheilvollen weiteren Verlauf. 

Die Angst vor dem erneuten Rückfall, der nächsten ISG Blockade - Attacke, dem sprichwörtlich erneuten "Messer im Rücken" mit der Wiederholung einer eher unschönen Lebenserfahrung (samt aller Begleitumstände), der zunehmenden Chronifizierung durch nicht definitiv geklärte Ursachen, sitzt bei einer bereits großen - und trotzdem immer noch rasch gößer werdenen -  Zahl von Patientinnen und Patientenverständlicherweise bereits sehr, sehr tief: - was nun ?!

Zunächst die Diagnose sichern!

Ohne die umfassende fachärztliche Diagnose der ISG Dysfunktion oder eben ISG Blockade - rezidivierend oder chronisch - und ihrer Auslöser wird auch keine wirklich befriedigende Therapie möglich sein...! 

In der ISG Blockade - Therapie zeichnet sich jetzt ein disruptiver Wandel, also ein völliger therapeutischer Umbruch mit völlig neuen Sichtweisen und Behandlungsansätzen ab. 

Statik, Symmetrie und Muskelkraft, die orthopädisch bislang vordringlichsten Anliegen, treten mehr und mehr in den Hintergrund. Eine anhaltende oder ständig wiederkehrende ISG Blockade braucht eine andere Orientierung:

Vor allem für die wiederkehrende und chronische ISG Blockade Therapie nimmt Ihren Beginn in der Auslösung der bereits ersten akuten ISG Blockade, der akuten Dekompensation durch eine schlechte Verankerung des Kreuzbeines zwischen den beiden Darmbeinen. Genetische Bindegewebsschwächen, hormonelle Faktoren, Stressfaktoren und ständige oder ständig wiederkehrende Fehlbelastungen im Alltag und im Sport sind therapeutisch anzugehen. Einem Beinlängenausgleich sowie allgemeiner Muskeldehnung und allgemeiner Muskelkräftigung kommt eher weniger spezifische ISG Bedeutung zu. Der Piriformis und der Ilio-Psoas gehorchen anderen Gesetzmässigkeiten als die meisten anderen Muskeln in der Hüfte und im unteren Rücken.. 

Die tiefen Faszien, die Knochenrinde / das Periost von Kreuzbein, Darmbein und Lendenwirbel, die Bandscheiben und die beiden genannten tiefen Core-Stabilisatoren Piriformis und Ilio-Psoas sind über das vegetative Nervensystem sehr eng miteinander "verdrahtet". Es bestehen engste sensomotorisch steuernde Koordinaten, die für die gezielte Therapie der ISG Blockade genutzt werden können / sollten! Vor alem manche Dehnübungen, aber auch Muskelkräftigungsübungen können bei der ISG Blockade eher schaden als nutzen. Eine medikamentöse symptomatische Schmerzunterdrückung, medikamentöse Muskelentspannungsmittel, eine frühere, vor Jahren vorausgegangene OP an der LWS oder an der Hüfte sind ebenfalls zur Rechenschaft zu ziehen.

Periost (Knochenrinde) & Faszien, Core-Muskeln, Sensomotorik und Vegetative Grundspannung: diese Faktoren bei einem ISG Syndrom, sowohl bei einer akuten ISG Blockade wie vor allem bei einer chronisch wiederkehrenden ISG Blockade so wichtig wie der allgemeine Muskelkraftaufbau und ein vielleicht oft unnötiger Beinlängenausgleich:

Wie kann das jetzt aber endlich auch therapeutisch zielführend umgesetzt werden? Wie also künftig eine ISG Blockade verhindern, die chronisch wiederkehrende und immer länger anhaltende ISG Blockade gezielt behandeln?

Die über eine Physiotherapie / Osteopathie / Übungen und Trainingstherapie hinaus gehenden speziellen Interventionen / Eingriffe lassen sich in 2 Komplexe einteilen:

Das sind die gezielten biosubstanziellen Injektionen und Infiltrationen zum Einen

und zum Andern die biophysikalischen, immer mehr verfeinerten Interventionen mittels neuer gezielter High-Tech-Medizin, also die gezielte biologische Neurostimulation / Neuromodulation sowie die gezielte lumbosakrale, iliosakrale und sacrococcygeale Neurolyse.

Voraussetzungen sind die positive diagnostische Test-Spritze und die bislang erfolglose Physiotherapie / Osteopathie / Übungsbehandlung. Irgendwann muss eben doch die Klarheit bestehen, dass eine Intervention erforderlich ist, und eine andauernder weiterer Leidensweg rasch beendet werden sollte! Seelisch und durch dauerhaften Stress bedingte Rückenschmerzen sind eher keine Indikationen für solche Interventionen.

In unserer Spezial Praxis iliosakralspezialist.de in der Ravensburger Seestrasse 12 findet bei einer chronisch rezidivierenden ISG Blockade nach einer sehr spezialisierten fachärztlichen Abklärung einschliesslich der Erläuterung aktueller MRT - oder auch seltener CT - Schnittbilder nicht wieder eine Verordnung von Schmerzmitteln und weiteren Übungsbehandlungen statt. Vielmehr werden funktionell gestörte / übersteuerte , oft natürlich auch übereizte / entzündete Biostrukturen sehr gezielt minimalinvasiv behandelt.

Denn vor einer chirurgischen Versteifung, einer ISG Fusion sind oft noch schonendere Interventionen am Iliosakralgelenk ISG, dem Steißbein Coccyx und der Lendenwirbelsäule LWS möglich:

bildgesteuerte gezielte Therapien mittels Eigenblut ACP, Stoßwellen ESWT, Farblaserlicht LLLT, Physikalischer Bio- & Neurostimulation" sowie vor allem ganglionäre und myofasziale Neurolysen mit  BoNT (Botox), unterstützende vegetativ regulierende Infusionen und nach einer sensomotorischen 4D-Analyse ein gezieltes propriozeptives 4D Training zur Stärkung der Corepower und ISG Rekonditionierung. 

Bei einer immer häufiger wiederkehrenden ISG Blockade kommt vielfach irgendwann doch der Zeitpunkt, ab dem dann auch über eine chirurgische OP Therapie des ISG Syndroms nachgedacht wird.

Die offene chirurgische operative Versteifung der instabilen iliosakralen Kreuzbein-Darmbein-Knochenspalte im unteren Rücken mit Knochenfreilegung und Metall-Platten und -schrauben ist bereits seit Jahrzehnten bekannt.

Weil das Kreuzbein aber ein recht zarter, zentral hohler und dünnwandiger Knochen ist, in dem noch Rückenmarksnervenstränge verlaufen und das zudem von festen bindegewebigen Faszien umhüllt ist, sind diese Operationen nicht immer sehr einfach und oft unbefriedigend gewesen. Auch entzündlich rheumatische Ursachen des ISG Syndroms führen deshalb meist nicht zum gewünschten Ergebnis.

Die Indikation zu einer definitiven stabilisierenden Fusion des Kreuzbeins mit dem Darmbein sollte absolut eindeutig gesichert sein. Hier einfach auf den bloßen Verdacht hin zu operieren kann fatal sein. Außerdem wird zunehmend erkennbar, dass trotz einer ISG Versteifung durch eine ISG OP - vor allem bei nasskalter Witterung, bei Stress, rheumatischen Immunkrisen oder nach/bei langem Sitzen - trotzdem wieder ein ISG Syndrom einsetzt. 

Auch gibt es heute bereits eine Reihe nicht chirurgisch versteifender, weniger invasiver, minimalinvasiver Optionen zur Behandlung einer ständig wiederkehrenden ISG Blockade bei ISG Instabilität. Einen solchen minimalinvasiven Eingriff als eine "Intervention" oder wieder als eine "Operation" zu bezeichnen, ist Ansichtssache.

Voraussetzung für solche minimalinvasive ISG-Therapien ist die eindeutig geklärte Indikation durch Test-Infiltration unter Bildkontrolle an LWS, ISG incl. Nervenganglien sowie die Einbettung in eine ganzheitliche und örtliche Faszien-Stimulation und 4D-Rekonditionierung.

 

Je häufiger und intensiver eine ISG Blockade rezidiviert (wiederkehrt), desto ungünstiger ist  bei fehlender, ungerichteter oder unzureichender Therapie die Prognose bezüglich einer Dauerheilung.

Mit anderen Worten: viele gut gemeinte Maßnahmen führen mitunter doch auch nur zu einer ISG Instabilität mit immer häufigerer ISG Blockade, zu ISG Arthrose und Ischias durch ein Piriformissyndrom. 

Allein die Vielzahl der Abbildungen und Anleitungen zu ISG Übungen in Magazinen, Youtubes und Illustrierten sollte zur Vorsicht mahnen. Auch unterschiedliche Faszienrollen zeigen bei ständig wiederkehrenden chronischen ISG Blockade kaum eine stabilisierende Wirkung.

Die iliosakrale Rekonditionierung ist mühsam, verlangt eine sehr große Geduld und Selbstdisziplin. Das Modell der Tensegrity, Kentnisse der vegetativen Regulation einschließlich verschiedener Atemtechniken etc. und weitere Kentnisse und bilden bei der Rekonditionierung der iliosakralen ISG Corestability rund um das Kreuzbein und die ISG-Faszien und deren Nervenquellknoten/Ganglien eine unabdingbare Grundlage.

Besonders die intensivierten physiotherapeutische ISG Übungen zur Rekonditionierung und Rehabilitation nach chirurgisch operativen Iliosakralgelenks-Versteifungen / ISG- Fusionen haben bislang oft sehr schlechte Ergebnisse gezeigt und zu wieder noch intensiveren Schmerzen geführt. Denn die ISG Versteifung = ISG Fusion führt an den Anheftungen = Enthesen der ISG Faszien an der Knochenrinde = Periost) oft zu besonderen Problemen mit wieder ISG Schmerzen einschließlich einer chronischen ISG Blockade mit Dauerkrämpfen im Piriformis und scheinbaren Beckenverschiebungen, scheinbaren Beinlängendifferenzen etc.!

Nach einer ISG Therapie z.B. mit Biosubstanzen wie PRP (z.B. ACP) oder/und einer gezielten Neuromodulation z.B. mit gepulsten Radiofrequenzströmen an den Nervenquellknoten des ISG sollte die Rekonditionierung /Rehabilitation der Faszien in und um die iliosakrale Hüftspalte heute nicht mehr so sehr ausschließlich auf Statik, Kraft und ISG-Beweglichkeit ausgerichtet sein. Viel unnötig chronisch schmerzhaftes Rücken- /ISG-Leiden liesse sich heute oft so schnell und nachhhaltig wieder eindämmen!

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.