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ISG & Hormonanalysen

Nicht jeder Rückenschmerz ist nur mit Muskelverspannung, Muskelschwäche und Trainingsdefiziten zu erklären.

Immunreaktionen in den tiefen Faszien des Rückens und systemisches Rheuma spielen eine mindestens ebenso wesentliche, auch im Rücken Schmerzen verursachende Rolle.

Viele Frauen erleben periodisch wiederkehrende Regelschmerzen nicht nur im unteren Beckenraum, sondern auch vor allem auch in den iliosakralen Kreuzdarmbeinfugen. Selbst in der Gynäkologie suchen sie oft vergeblich nach erlösender Hilfe: die Endometriose ist eine noch immer nicht überall bekannte schmerzhafte Problematik im Zusammenhang mit den Faszien, dem Psoas- & Piriformismuskel und den Kreuzdarmbeinfugen. Mit der Faszienrolle ist es dann nicht immer wirklich getan!

Das sicher bekannteste Hormon in der Orthopädie und Rheumatologie ist das Kortison. Als synthetisches Arzneimittel ist es vor Jahrzehnten sehr unkritisch bei Schmerzen, aber auch Allergien etc. oft im Übermaß eingesetzt worden und so zu Recht in Verrruf geraten. Osteoporose, Bindegewebsschwäche, unvorteilhafte Veränderungen der Figur und der Psyche sind leider keine seltenen Folgen von Cortison. Leider wird immer noch sehr großzügig mit diesem Hormon umgehen: sowohl im Sport, wie in der Schmerztherapie.  Der Körper produziert in den Nebennierenrinden bei Stress selbst auch hohe Mengen an Cortsison: ständiger Stress mit Hypercortisolismus und allen negativen Konsequenzen für den Körper und die Seele ist heute ein riesiges Problem! 

Testosteron, Östrogen und Gestagene wie Progesteron sind bei Männern und Frauen in unterschiedlichen Zusammensetzungen/Anteile zu findende Sexualhormone. Sie üben einen besonders großem Einfluss auch auf das Bindegewebeaus. Oxytocin und Adrenalin wirken sich speziell auf die Faszien-Gefühle wie z.B. Tiefenentspannung oder innere Daueranspannung aus.

Wie diese Regelkreise durch verschiedene Einflüsse harmonisiert oder gestört sind, aber auch wie sie mit Hilfe verschiedener Therapien einschließlich der Gen-Stimulation behandelt werden können, ist eine noch relativ junge eigene biomedizinische Wissenschaft , die `Endokrinologie`. Die kassenärztliche Grundversorgung bietet hierbei aber nur ein sehr enges Spektrum an speziellen Leistungen. 

Bei schmerzhaften Myofaszialsyndromen wie bei der Fibromyalgie und myofaszialen Schmerzen des unteren Rückens mit seinen tiefen Faszien thorakolumbal, iliolumbal, iliosakral, sacrospinal & sacrotuberal, und den Core-Muskeln Piriformis & Iliopsoas spielen jedoch immunreaktive `Rheumatismen´ und neurovegetativ-hormonelle `Dysregulationen` eine mindestens genauso wichtige Rolle wie `Muskelschwäche`, `Verschleiß`, `Verspannungen` und `Wirbelverschiebungen`.

Die biostimulative/bioregulatorische Regenerationsmedizin schafft immer mehr wissenschaftlichen Grundlagen, um viele dieser hormonellen, immunologischen und genetischen Faktoren besser zu verstehen und in regenerative Biotherapien zu integrieren. Ihre Integration in die kassenärztliche (bezahlte/bezahlbare) Grundversorgung dürfte sich aber trotz der `digitalen Disruption` und der explosiven Verbesserung der Patienteninformation noch eine gute Weile hinziehen.

  • Hormone sind Botenstoffe des Körpers und werden erst jetzt immer besser verstanden
  • Hormone haben auch im Immunsystem ein sehr wichtige Rolle, beide Systeme stehen in enger Wechselbeziehung
  • Kortison aus der Nebennierenrinde ist das bekannteste Hormon zur Entzündungsdämpfung, synthetische Kortisone sind wichtige Arzneimittel bei Rheuma und Allergien, wegen ihrer Nebenwirkungen bei Daueranwendung jedoch (meist zu recht) bedenklich
  • Myofasziale Schmerzen auch im unteren Rücken und in den Kreuzdarmbeinbereich können auch immunologisch und hormonell (mit-)bedingt sein
  • Labortests können auch Hormonanalysen umfassen und zu entsprechenden biologischen Behandlungsmöglichkeiten führen
  • Ernährung, körperliches Training und "Achtsamkeit"/"Medidation" können auf eine Ausgeglichenheit der inneren Regelkreise hinwirkten: manche biohormonelle Intervention in Verbindung mit örtlichen physikalischen und bioinfiltrativen Therapien ist nur als kurzzeitige `Start-Hilfe` zu sehen
  • Genetik, Immunsystem und Hormone spielen in der Behandlung von Rheuma, Arthrose, Rückenleiden eine immer wichtigere Rolle und sollten vor orthopädischen, neurochirurgischen und auch gynäkologischen Operationen, aber auch bei einer Dauerverordnung von Schmerzmitteln in die Überlegungen und Analysen zumindest mit einbezogen werden

Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.