Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose

News vom 26. Juni 2017
Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose - Dr. Sigg, Ravensburg

Bandscheibenvorfall - welche Folgen drohen? 

Nicht der akute Nervenwurzelschmerz mit Ischias und auch nicht nur akute Gefühlsausfälle und Lähmungserscheinungen in Bein und Fuß sind die einzigen Probleme bei einem Bandscheibenvorfall. Die eigentliche - und viel größere - Gefahr nach einem Prolaps der Bandscheibe, also einem Bandscheibenvorfall, sind vielmehr der dann sehr häufig beschleunigte weitere Kollaps der Bandscheibe mit Instabilität von Lendenwirbeln und Enwicklung instabiler Gleitwirbel: es beginnt die meist rasch zunehmende schmerzhafte Arthrose der Lendenwirbel mit fortschreitend einengender Spinalkanalstenose des Rückenmarkskanals.

Die Spinalkanalstenose ist zusammen mit der Arthrose von Iliosakralgelenk, Hüftgelenk und Knie die häufigste Ursache von Gehbehinderungen in der zweiten Lebenshälfte. Fernsehsendungen, welche die Zunahme von Operationen an Hüfte, Knie und Rücken skandalisieren, scheinen die eigentlichen Ursachen - wie die zunehmende Lebenserwartung und die zunehmenden Erwartungen an die freie Gestaltbarkeit der zweiten Lebenshälfte - zu verkennen.

Wenn eine Verengung des Rückenmarkskanals durch Arthrose, Instabilität und Spinalstenose bereits weit fortgeschritten ist, sind auch die Funktionen der Nervenbahnen häufig so sehr beeinträchtigt, dass eine Schmerztherapie und Übungen die Gehfähigkeit selbst unter Aufbringung der allergrößten Selbstdisziplin nicht mehr befriedigend wiederherstellen kann:

Die Vorbeugung einer Spinalkanalstenose nach einem Bandscheibenvorfall Prolaps ist deshalb das oberste Gebot der Folgezeit.

Wenn die Spinalkanalstenose mit Arthrose der Wirbelgelenke und instabilen Lendenwirbeln erst einmal anhaltende Symptome wie dauerhafte Rückenschmerzen, Ischias-Schmerzen, zunehmende Kribbelgefühle in den Beinen/Füssen sowie Unsicherheit beim Gehen in der Dämmerung mit erhöhter Sturzneigung zeigen, ist es oft schon " 5 vor 12" oder sogar zu spät für eine komplette Regeneration. Dann spätestens ist der Zeitpunkt gekommen, intensivere Therapien nicht nur wegen der Rückenschmerzen mit Ischias, sondern zur Erhaltung der weiterhin möglichst selbständigen freien Gehfähigkeit (auch ohne Rollator...) zu überprüfen.

Manchmal sind noch intensive gezielte Eingriffe mit minimalinvasiven Bio-Interventionen des arthrotischen Facettensyndroms, des arthrotischen ISG-Syndroms und des zunehmend verdickten und verklebten Spinalkanals mit nachfolgend intensivierter, sehr spezialisierter Reha-Therapie möglich. Zunehmend schwere Verläufe einer Arthrose der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins mit Instabilität Spinalkanalstenose nach einem Bandscheibenvorfall sollten also bestmöglich gebremst oder sogar bestmöglich verhindert werden.

Wir in der Seestr. 12 in Ravensburg haben uns auf die stets noch bestmögliche Erhaltung der Bandscheibe, des Spinalkanals und der iliosakralen Hüfte spezialisiert. Wenn aber bereits zu weit fortgeschrittene Arthrosen und Instabilitäten von LWS oder/und ISG vorliegen, wenn die selbständige Mobilität bereits ernsthaft bedroht ist, muss den Realitäten entsprechend gehandelt werden.

Ab einem bestimmten Stadium der Spinalkanalstenose und Instabilität können nur noch die chirurgische Erweiterung des Rückenmarkskanals und eventuell die chirurgische Stabilisierung instabiler Lendenwirbel, eventuell auch einer instabilen iliosakralen Knochenspalte, mit anschließend intensiver, kontrollierter sensomotorischer Rehabilitation die aufrecht freie weitere Gehfähigkeit wieder herstellen:

Nach eingehender fachärztlicher Diagnostik - einschließlich der aktuellen Kernspinbefunde des unteren Rückens und der iliosakralen Hüfte - berate ich Sie möglichst schon rechtzeitig sehr gerne ganz ausführlich über Ihre verbliebenen Möglichkeiten zur Erhaltung Ihrer freien Mobilität nach einem Bandscheibenvorfall mit drohendem oder bereits eingetretenen Instabilitäten, Arthrosen und Stenosen der Lendenwirbelsäule im unteren Rücken! 



Hinweis von bandscheibenzentrum.de:
Bitte beachten Sie, daß diese Patienteninformationen in keinem Fall den persönlichen Kontakt zu einem Facharzt Ihres Vertrauens zu ersetzen vermag! Sie sollen lediglich eine breitere Basis zum Verständnis für weiterführende Maßnahmen in einer fachärztlichen Praxis schaffen! Zu Indikation, Risiken und Nebenwirkungen einer Therapie kann nur ein Facharzt Ihres Vertrauens bei einem persönlichen Kontakt rechtsverbindlich informieren!

 


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Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall oder Schmerzen in der Bandscheibe ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen beinhaltet Städte wie Ravensburg, Weingarten, Lindau, Tettnang, Friedrichshafen, Markdorf, Meersburg, Überlingen, Sigmaringen, Mengen, Bad Saulgau, Riedlingen, Ehingen, Ulm, Neu-Ulm, Bad Buchau, Biberach, Bad Waldsee, Augsburg, Kempten, Memmingen, Leutkirch, Bad Wurzach, Isny, Wangen, Lindenberg und Scheidegg bis hin zu den Regionen Stuttgart, Freiburg und München.


 

Dr. Peter Sigg

Bandscheibenzentrum Dr. Sigg, Deutschland

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