Bandscheibenvorfall Behandlung

Sehr gezielte Behandlungen / Therapien verfügbar

Bandscheibenvorfall Behandlung

Bandscheibenvorfall ist nicht gleich Bandscheibenvorfall! Und ohne Sie medizinisch überfordern zu wollen: es lohnt sich, etwas genauer hinzuschauen. Um in der Sprechstunde bei der Besprechung der Kernspintomografie MRT die Überlegungen zu einer wirklich passenden, tragfähigen individuellen Behandlungsmöglichkeit besser verstehen und nachvollziehen zu können. Denn nur wer tatsächlich umfassend informiert ist, muss sich bei der wichtigen Mitentscheidung für eine jetzt möglichst langfristig zufrieden stellende Maßnahme an und in der Bandscheibe sowie dem Spinalkanal nicht allein nur auf sein Vertrauen und sein "Bauchgefühl" verlassen.

Eine sehr differenzierte und individuelle Analyse der strukturellen Schäden sowohl des inneren Bandscheibenkerns, seines äußeren Faserringes sowie aber auch der angrenzenden Lendenwirbel, der Wirbelgelenke ist sehr wichtig. Ebenso aber auch die Beurteilung des mit einem ganz besonders empfindlichen, sensibel reagierenden Bindegewebe ausgekleideten Spinalkanals. Nur wer sich alle Details erklären lässt, kann sich selbstbestimmt zur möglichst gezielten, die Strukturen und die Funktionen bestmöglich erhaltenden Therapie entscheiden. Außer den Nervenwurzeln spielen im Rückenmarkskanal auch die feinfaserigen vegetativen Nervengeflechte des (epiduralen) Bindegewebes im Spinalkanal und der Rückenmarkshäute eine wesentliche funktionsregulative Rolle. Sie haben mit ihren vegetativen Relais-Stationen im jeweiligen segmentalen Nervenhinterwurzelknoten eine äußerst wichtige Funktion in der Feinsteuerung des Spannungszustandes der tiefen Faszien und damit auch der inneren Körperspannungswahrnehmung.

Schmerzmittel, Übungen und auch Kortison in Form von Tabletten oder Infusionen sind nicht spezifisch, haben ebenfalls Risiken und Nebenwirkungen. Das Kernspin MRT bietet dem geübten Auge den bestmöglichen Einblick in den Rücken und auch in die innere Hüfte mit  Veränderungen des betroffenen Zwischenwirbelraumes, der inneren Hüftspalte und des Rückenmarkskanals. Um so nicht nur den Schmerz zu "bekämpfen" oder zu "betäuben", sondern auch den drohenden Dauerschäden, d.h. den Kollaps der Bandscheibe mit Segmentinstabilität, Arthrose, Spinalkanalstenose individuell maßgeschneidert noch bestmöglich zu verhindern!

Die fachärztliche spezialisierte und  individualisierte Zielsetzung differenziert also bestmöglich zwischen Veränderungen innerhalb und außerhalb des Bandscheibenfaserringes, berücksichtigt aber auch die vielleicht bereits schon eingetretenen Begleitveränderungen der Lendenwirbel, Wirbelgelenke und des bindegewebig ausgekleideten Rückenmarkskanals:

Auch die knorpeligen Grund- und Deckplatten der angrenzenden knöchernen Lendenwirbelkörper sowie etwaige Auffälligkeiten der Wirbelgelenke eines bandscheibengeschädigten  Abschnittes sollten stets möglichst subtil und individuell mitbeurteilt werden. Besteht etwa schon eine Arthrose des Wirbelgelenkes (Spondylarthrose)? Haben sich in den Wirbelkörpern Ödemzonen (Osteochondrosen/Modic Changes) gebildet? Weisen die Wirbelhinterkanten knöcherne Erker Erker (Spondylophyten/Spondylose) auf? Besteht zusätzlich zu dem Bandscheibenvorfall Diskusprolaps (Diskushernie / Nukleus Pulposus Prolaps) eine Diskusdegeneration, eine eingetrocknete Bandscheibe, d.h. ein MRT mit "black disc" oder auf "Neu-Deutsch" eine DDD = Degenerative Disc Disease?

Bei einem Bandscheibenvorfall kann eine vom Faserring noch überdeckte Diskushernie von einem durch den Faserring hindurch getretenen sequestrierten Prolaps (Sequester) unterschieden werden. Beide können - müssen aber nicht - auf eine Nervenwurzel im Rückenmarkskanal drücken: dann ist natürlich auch die Nervenwurzel schnellstmöglich mit zu retten!

Leider hinterlässt aber die bislang noch sehr gängige chirurgische Bandscheibenkerngewebsentfernung "Nukleotomie" häufig auch mehr oder minder starke Narben im epiduralen Bindegewebe des Rückenmarkskanals.

Außerdem wird oft noch "ein bißchen mehr" Bandscheibenkerngewebe aus dem Zwischenwirbelraum entfernt: um zu verhindern, dass nochmals neues Bandscheibenkerngewebe "nachrutscht" oder "nachschiebt" und wieder in den Rückenmarkskanal "fällt".

Durch diese manchmal recht großzügige "Ausräumung" des Zwischenwirbel"faches" kommt es aber doch immer noch leider recht häufig zum Segmentkollaps, mit Instabilität, Gleitwirbel, Arthrose, Spinalkanalstenose. 

Deswegen werden seit einiger Zeit neue Wege zur "Rettung der Bandscheibe" beschritten: minimalinvasive Methoden, bildgesteuert und auch endoskopisch kontrolliert, mit feinen Kanülen, Faßzangen und chirurgischem Laser, hochfrequenter Radiofrequenz. Es wird versucht, den örtlichen Defekt im Bandscheibenfasering möglichst minimalinvasiv zu verschließen und den Volumendefekt durch neue Biomaterialen, Biofaktoren und auch Stammzellen (ADCT) zu ersetzen: den Segmentkollaps bestmöglich zu verhindern.

Die Nervenwurzel und das Spinalganglion im überreizten epiduralen Bindegewebe des Spinalkanals kann durch PRT PeriRadiculäreTherapien und auch großflächigere epidurale Injektionen durch das Kreuzbein, teilweise sogar mit  den naturheilkundlich bewährten biologischen Präparaten (im "Off-Label-Use") minimalinvasiv bildgesteuert behandelt werden.

Viel hängt aber von den individuellen örtlichen Gegebenheiten des betroffenen Lendenwirbelsäulenabschnitts ab, - aber auch von eventuellen Allgemeinkrankheiten / Begleitleiden. Und nicht zuletzt von der individuellen Bereitschaft und Fähigkeit der Patientinnen und Patienten zur Kooperation: ob und wie bei einem  Bandscheibenvorfall eine allgemeine Schmerztherapie mit Schmerzmittel und KG erfolgt oder doch möglichst gezielt der Bandscheibenvorfall oder weitere Bandscheibenschäden selbst behandelt werden können.

Sämtliche Möglichkeiten können sehr individuell, d.h. personalisiert maßgeschneidert besprochen und dann eventuell genutzt werden:

die Grundvoraussetzungen bleiben aber immer die Kenntnis der aktuellen Situation im Kernspin MRT, der zugehörigen Symptome, die Erfahrung, das Geschick und die technische Austattung der Praxis des fachärztlichen Interventions- und Rehabilitations- Spezialisten sowie vor allem natürlich der unbedingte und aktive Mitwirkungswille der bestmöglich umfassend informierten und aufgeklärten Patientinnen und Patienten.

Das gilt in ganz besonderem Maße für anschließende spezielle neurochirugische/sensomotorische Rehabilitation zur wieder bestmöglichen Regeneration der Segmentstabilität. Die neurovegetative Re-Integration des betroffenen Segmentes und die sensomotorische Re-Konditionierung der tiefen Corestabilisatoren Psoas und Piriformis erfordern regelmäßiges eigentätiges Üben und ziemlich viel Geduld, sind aber durch neue personalisierte Online-Optionen wesentlich kurzweiliger, interessanter und deutlich effizienter als das bisherige manchmal wirklich etwas öde "Üben" geworden.



Über die stets individuell zu stellende Indikation bei eventuellen individuellen Besonderheiten, aber auch über eventuell vorhandene andere, z.B. operative oder medikamentös-pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten und vor allem auch über die Risiken muss selbstverständlich immer in einem direkten Arzt-Patienten-Kontakt aufgeklärt, entschieden und schriftlich dokumentiert werden! Die im folgenden aufgeführten Darstellungen von regenerationsmedizinischen Optionen sind keinesfalls ausreichend, um sich selbst für eine solche Indikation zu qualifizieren, auch soll hier keine Anleitung zu einer Selbst-Diagnose samt damit verbundener Indikation angeboten werden. Die Ausführungen sollen aber bei einem eventuell erforderlich werdenden persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt dabei helfen,  durch eine schon etwas breitere Informationsbasis eine Entscheidungsgrund-lage bei den weiteren therapeutischen Planungen zu besetzen!

Ganz im Zentrum der Entscheidungen und daraus resultierenden Behandlungsmöglichkeiten steht immer die als funktionelle Einheit zu sehende Interaktion der lumbalen/lumbosakralen Bandscheiben und der iliosakralen Kreuzdarmbeinbrücken im Übergang zu den Hüftgelenken. Hier finden sich die Hotspots für ein weiter unbeschwertes, harmonisch aufrechtes Gehen, Stehen, Sitzen, aber auch für die unbeeinträchtigte Möglichkeit zur weiteren mobilen Lebensgestaltung auch in Freizeit und Beruf!


Typische Behandlungen bei einem Bandscheibenvorfall

A: Iliosakrale Biointerventionen

Unter Bildgebung dokumentiert durchgeführte Injektionen

  1. in den iliosakralen Gelenkspalt und
  2. an die iliosakrale breite, feste Rückenfaszie sowie
  3. in den mächtigen Iliopsoasmuskel und den kleineren Piriformis-Becken-Muskel

bilden die Basis aller weiteren diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen.

Das tief versteckt im unteren Rücken liegende iliosakrale Gelenk ist in der Regel nur für den hierin geübten Interventionsspezialisten exakt, sicher zugänglich.

Aus der Neuraltherapie ist bekannt, dass Lokalanästhetika/örtlich wirksame spezielle Betäubungsmittel sogenannte „Sekundenphänomene“ auslösen können und gelegentlich bereits eine einzige solche eigentlich als DLI (diagnostische Lokal-Infiltration) gedachte Injektion einen lang anhaltenden positiven, den Schmerz lindernden und die Beweglichkeit verbessernden Effekt bewirken kann. Dasselbe gilt natürlich auch für die diagnostischen Infiltrationen an die Iliosakralfaszie sowie die iliosakralen Core-Muskeln.

Die eigentlichen therapeutischen Injektions- und Infiltrationsinterventionen können mit verschiedenen Substanzen, mitunter auch in größeren Abständen wiederholt erfolgen. Wiederholte Injektionen/Infiltrationen mit Kortisonpräparaten sind mit zunehmender Frequenz von zunehmenden Nebenwirkungen begleitet und deswegen tunlichst zu vermeiden. Hier bieten sich auch Kombinationstherapien mit naturheilkundlich bewährten Substanzen/Präparaten sowie Aufbereitungen von Plasmafaktoren aus Eigenblut als „Iliosakralserum-Therapie“ an.

Biophysikalische Stimulationssonden wie Radiofrequenz-Therapie, niedrigenergetische Low Level Laser Therapie, fokussierte und radiale Schallwellen-ESWT, aber auch durch stochastisch pulsierende Magnetfeldtherapien können einzeln, aber auch in verschiedenen Kombinationen einschließlich zusätzlicher Injektionen/Infiltrationen sowie speziellen Faszien-Release-Techniken eingesetzt werden.

Bei trotz intensiver gezielter Behandlung persistierender, stark beeinträchtigender Iliosakral-problematik bietet sich eine neue minimalinvasive Stabilisationstechnik mittels kleiner Iliosakral-implantate, ähnlich wie sie aus der Zahnheilkunde ja schon seit Jahren bekannt und bewährt sind an. Verschiedene Implantatmodelle befinden sich im Einsatz und es sind bereits viele Tausende Patientinnen und Patienten damit behandelt worden. Besonders häufig wird die minimalinvasive Stabilisationstechnik bei fehlendem Kreuzdarmbeinschmerz nach operativen Wirbelversteifungen, aber auch nach (Sport-) Unfällen sowie schmerzhaften iliosakralen Lockerungen bei Frauen nach mehreren Schwangerschaften und Geburten als definitiv schmerzbefreiende Option angewendet. Bislang weniger bekannt ist noch, in wie weit minimalinvasive Stabilisationstechniken auch bei entzündlich rheumatischen Kreuzdarmbeingelenksentzündungen/Sakroiliitiden wie z.B. bei einem Morbus Bechterew oder eine Psoriasis-assoziierten immunologischen Spond-/Iliosakralarthritis eine echte dauerhafte Behandlungsmöglichkeit darstellen wird.

B: Biointerventionen in und an der Bandscheibe

Bei einem akuten oder chronischen Bandscheibenfaserringschaden, aber auch bei einer akuten Problematik wie einer aktivierten Osteochondrose Modic 1 oder einem Bandscheibenvorfall werden, sofern die Iliosakraldiagnostik nicht dagegen spricht, auch eine Intervention intradiskal in die Bandscheibe oder epidiskal/epidural an den zum Spinalkanal/Wirbelkanal angrenzenden Bindegewebsbereich erfolgen.

Bei kleineren Vorfällen und bei stärkeren Vorwölbungen kann ambulant oder auch während eines kurzen stationären Aufenthaltes eine intradiskale Lasertherapiesonde eine örtliche Gewebsschrumpfung und damit eine Dekompression der Nervenwurzel bewirken. Der Eingriff erfolgt ambulant wie stationär in einem kurzen Dämmerschlaf (Analgosedierung) wie diese auch bei Darmspiegelungen mit der Entnahme von Biopsien bekannt ist. Zusätzlich oder auch isoliert können verschiedene Substanzen direkt in das Bandscheibenkerngewebe bis zum inneren Anteil des Faserringes injiziert werden. Eine immer häufiger durchgeführte Option ist auch hier die aus dem Eigenblut der Patientin/des Patienten gewonnene Injektion von Plasmafaktoren: PRP (Platelet Rich Plasma) sollen eine biostimulative  regenerative örtliche Reaktion anregen.

Selbstverständlich muss auch bei diesen Methoden besonders  ausführlich und schriftlich dokumentiert über die speziellen Risiken und die Alternativen, z.B. neurochirurgisch operativen Behandlungsmöglichkeiten oder über die Option einer multimodalen Schmerztherapie informiert werden!

Hat ein Bandscheibenschaden zu einer anhaltenden örtlichen Reaktion im angrenzenden epidiskalen/epiduralen Spinalkanal geführt, werden auch hier gezielte minimalinvasive Interventionen zur Dämpfung der Entzündung mit fortschreitender fibrosierend-stenosierender Vernarbung und zur Einleitung einer regionalen Regeneration bildgesteuert eingebracht.

Die sogenannte „transforaminale periradikuläre Therapie PRT“ kommt bei starken Reizungen der Nervenwurzeln des Ischias mit verschiedenen Substanzen zum Einsatz. Speziell auch das der Nervenwurzel anliegende vegetative dorsal Root Ganglion DRG kann von solchen Infiltrationen profitieren. Durch anhaltende Entzündung kann die Nervenwurzel in den Nervenaustrittskanal unbehandelt narbig eingemauert werden und so zu entsprechenden radikulären Dauerschmerzen führen. Sind mehrere Etagen betroffen oder ist der Bandscheibenhinterwandschaden ausgedehnter, werden spezielle Injektionen durch den sogenannten Hiatus sakralis über das Kreuzbein in den Spinalkanal durchgeführt. Wiederholte Injektionen/Infiltrationen eines Lokalanästhetikums wie bei der Neuraltherapie, einzelne Mengen kleinster Mengen von Kortison, aber auch PRP-Serum-injektionen kommen mitunter in größeren Abständen wiederholt zum Einsatz.

Soll eine Verklebung oder ein Bandscheibenvorfall im Spinalkanal intensiver mit einer medikamentösen Mischung infiltriert werden, kann dies bildgesteuert durch die Einbringung einer Hohlsonde, also eines Spezialkatheters an den Schädigungsort geschehen.

Manche Spezialkatheter haben zusätzlich eine spezielle dünne Metallsonde integriert, über die örtlich auch spezielle elektromagnetische Impulse am Schädigungsort und den zuständigen übersteuerten Nervengeflechten appliziert werden kann. Diese spezielle Multifunktionssonden-therapie kann in großen Abständen eventuell auch wiederholt zur Anwendung kommen und eine spezielle den Rücken rekonditionierende/stabilisierende Behandlung unterstützen oder auch erst ermöglichen.

C: Weitere Biointerventionen an den Lendenwirbeln

Die tief liegende thorakolumbale Rückenfaszie sowie die darin eingebetteten kleinen Wirbelgelenke, also die Lumbalfacetten sind eine besonders häufig therapeutisch anzugehende Schmerzquelle bei Rückenschmerzen und Ischias.

Unter Sichtkontrolle, vor allem unter Bildwandler, aber auch unter sonographischer Kontrolle werden Lokalanästhetika oder/und verschiedene örtlich wirksame Substanzen zur Gewebs-Beruhigung und zur Einleitung regenerativer örtlicher Prozesse eingesetzt. PRP-Injektion, einzeln oder in Verbindung mit elektrophysikalischen Stimulationen wie Low Level Laser-Sonden und/oder starken, stochastisch pulsierenden Magnetfeldern sind seit vielen Jahren im Einsatz. Die Lumbal-Facetten, aber auch die ganglionären Nervenhinterwurzelknoten können mit sogenannten „gepulsten Radiofrequenztherapien“ über einen Spezialsonde gezielt und schonend in ihrer Übererregbarkeit gedämpft/beruhigt werden.

Seit einigen Jahren zunehmend ist auch die Anwendung örtlich detonisierender BoNTx-Substanzen in induriert verhärtete tiefe Rückenfaszien sowie den großen Iliopsoas- und den weniger mächtigen, tief im Gesäß schmerzhaft indurierten Piroformis-Muskel. Auch diese Anwendung erfogt gezielt und bildgesteuert nach entsprechender ausführlicher Aufklärung und Dokumentation.

D: Komplexe regenerationsmedizinische Biostimulation im Lenden-Becken-Hüftbereich

Viele der örtlich gezielten minimalinvasiven Biointerventionen  müssen im Kontext mit einer komplexeren, die gesamte LBH-/Lenden-Becken-Hüfte-Einheit individuell regenerativ beurteilt und entsprechend weiter behandelt werden.

Neben den erwähnten gezielt örtlich wirksamen Biointerventionen kommen hierbei vegetativ/regenerativ umstimmende Infusionsprogramme in Verbindung mit systemisch wirksamen endovasalen Laserlicht-Blutbestrahlungen sowie starken regionalen Magnetfeldpulsationstherapien zum Einsatz. Bei Laboranalysen wird auf das individuelle Regenerationspotenzial geachtet, z.B. Vitamin D-Defizite, Hinweise auf systemische osteologische, hormonelle und mitochondrale Defizite etc. sollen hier nur kurz stichwortartig erwähnt sein.

Die komplexe Faszienregenerationsmedizin entwickelt  sich seit wenigen Jahren sehr viel versprechend. Neben manuellen Release-Techniken kommen auch Release- und Rehydratations-Techniken mittels besonderer Hilfsmittel wie z.B. den unterschiedlichsten Faszienrollen, sensomotorisch aktivierenden Orthesen etc. zum Einsatz.

In der Sport- und Regenerationsmedizin sind Sensomotorik und Propriozeption zur Rekonditionierung mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Aus diesem Bereich kommt auch die neue Möglichkeit zur integrativen 4D-Wirbelsäulen-Analyse einschließlich pedographischer Fußdruck-messplatte, bei der sowohl anfängliche Defizite wie auch der bestmöglich erfolgreiche Verlauf  rekonditionierender/regenerativer Trainingsprogramme zu beurteilen erlauben.


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheiben und Bandscheibenvorfall.

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall oder Schmerzen in der Bandscheibe ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen beinhaltet Städte wie Ravensburg, Weingarten, Lindau, Tettnang, Friedrichshafen, Markdorf, Meersburg, Überlingen, Sigmaringen, Mengen, Bad Saulgau, Riedlingen, Ehingen, Ulm, Neu-Ulm, Bad Buchau, Biberach, Bad Waldsee, Augsburg, Kempten, Memmingen, Leutkirch, Bad Wurzach, Isny, Wangen, Lindenberg und Scheidegg bis hin zu den Regionen Stuttgart, Freiburg und München.


 

Dr. Peter Sigg

Bandscheibenzentrum Dr. Sigg, Deutschland

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